„Graf Friedrich Casimir, die Reformation und die Alte Johanneskirche“

Hanau

Am Sonntag, 22. Oktober 2017 führt die Referentin Ingrid Kirsch ab 14 Uhr zum Thema „Graf Friedrich Casimir, die Reformation und die Alte Johanneskirche“ durch die Hanauer Altstadt.

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1458 teilte sich Hanau in zwei Grafschaften: Hanau-Münzenberg und Hanau-Lichtenberg. Beide sicherten sich bei Aussterben einer Linie das gegenseitige Erbrecht zu. Dieser Fall trat 1642 ein. Der letzte Münzenberger starb ohne Nachfolger und Graf Friedrich Casimir (1623-1685) trat als erster Lichtenberger das Hanauer Erbe an. Die Grafen der Münzenberger Linie, besonders der Neustadtgründer Philipp Ludwig II. (1576-1612), waren streng reformierte Calvinisten.

Aber die Lichtenberger waren Lutheraner, und nun begann sich diese Glaubensrichtung in Hanau zu etablieren. Das störte „die friedliche Ordnung in der Stadt“ und brachte Unruhe, erst recht, als Friedrich Casimir 1648 mit dem Bau einer eigenen lutherischen Kirche begann, der Johanneskirche. Erst der Hanauer Religionsrezess von 1670 brachte den Abschluss der unerfreulichen Geschehnisse.

Die Führung wird von der Interessengemeinschaft Hanauer Altstadt e.V. (IGHA) in Kooperation mit der Volkshochschule Hanau, der Hanauer Tourist – Information getragen und ist kostenlos.


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