Volles Haus beim Ortsverband der AfD in Hanau

Hanau

Viele Aktive des Ortsverbandes waren am Abend der Bundestagswahl als Wahlvorstände oder als Wahlbeobachter aktiv.

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Um Wahlkampf und Ergebnis gemeinsam feiern zu können, hatte die Hanauer AfD am vergangenen Freitag deshalb zu einer Nach-Wahlparty geladen. In Anwesenheit zahlreicher Kreistagsabgeordneter und Mitglieder des AfD-Kreisvorstandes wurden von Ortssprecher Klaus Dippel Gäste, Helfer und Neumitglieder begrüßt. Namentlich besonders hervorgehoben wurden die Unterstützer aus den unterfränkischen Grenzgemeinden, die sich den Hanauern im Wahlkampf spontan angeschlossen hatten.

Nach der Begrüßung des hessischen Listenkandidaten Prof. Erich Albrecht (Maintal) kam Ortssprecher Dippel in seiner Tischrede zum eigentlichen Star des Abends: „Ganz besonders herzlich begrüßen wir unseren „Vater Courage und seine Kinder“, unseren Jonny Nedog! Gratulation zu Deinem überragenden Ergebnis! Jonny hat im WK 180 für die AfD das drittstärkste Ergebnis in Hessen errungen. In manchen Wahllokalen in Hanau lag die AfD über 20%. Im ganzen Stadtteil Lamboy-Tümpelgarten hatten wir über 18%. Das Hanauer Zweitstimmenergebnis von 14,8% in einer westdeutschen „Fast“Großstadt setzt Maßstäbe, die unsere Kollegen aus Offenbach, Darmstadt  und Frankfurt mit Respekt auf unsere Stadt schauen lassen!“

Walter Wissenbach, Fraktionssprecher der AfD in der Regionalversammlung Südhessen, ergänzte: „ Ja, Hanau entwickelt sich zur AfD Hochburg. Die überaus positive Resonanz aus der Bevölkerung an Infoständen, beim Plakatkleben und Flugblattverteilen war mit den vergangenen Wahlkämpfen nicht zu vergleichen. Oft wurden wir angesprochen: 'Schön, dass Ihr da seit! Gebt nicht auf! Lasst euch nicht einschüchtern!'“

In der angeregten Diskussion, die sich neben dem ausgiebigen Austausch von Wahlkampfanekdoten natürlich auch um Politik drehte, meinte der Kreistagsabgeordnete Edwin Michel: “Wir dürfen uns jetzt nicht ausruhen, sondern müssen weiter mobilmachen! Gegen die Einführung eines EU-Finanzministers, gegen die geplante Ausweitung des Schengenraums bis an die ukrainische Grenze und das Schwarze Meer.“ Auch die Kreispolitik kam nicht zu kurz. Meinte doch Michel, der als ehemaliges jahrzehntelanges SPD Mitglied "weiß, wovon er spricht": „Wenn ich den Riesenerfolg der bürgerlichen Mehrheit bei der Gelnhäuser Bürgermeisterwahl sehe, freue ich mich auf viele Direktwahlen im MKK, in denen roter Filz und Vetternwirtschaft Stück für Stück zurückgedrängt werden kann.“

Diese Bälle nahm Ortssprecher Dippel in seinem Schlusswort dankbar auf: “Wir dürfen diese Feier nicht als Ende des Wahlkampfes verstehen. Das war eine weitere Etappe, ein neuer Startpunkt zu neuen Aufgaben.“ Schon im November wird der Ortsverband folgerichtig mit neuen Veranstaltungen beginnen. Neben weiteren Infoständen „Danke Hanau für 14,8%“ wird es in Hanau und Großkrotzenburg regelmäßige Sonntagsspaziergänge geben und an jedem 3. Freitag im Monat eine öffentliche Vortragsveranstaltung.


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