Zu der Ankündigung des Hanauer Oberbürgermeisters Claus Kaminsky, auf das Brüder Grimm Kulturzentrum und einen größeren Umbau des Neustädter Rathauses wegen der Verschuldung zu verzichten, erklärt der Fraktionsvorsitzende der LINKEN, Jochen Dohn.
„Der Oberbürgermeister Kaminsky hat recht und unsere Unterstützung, wenn er auf die Millionen Investitionen für das Brüder Grimm Kulturzentrum und einen größeren Umbau des Neustädter Rathauses verzichtet. Wegen der defizitären Haushaltslage und den horrenden Schulden hat DIE LINKE von Anfang an davor gewarnt, Wünsche zu verwirklichen, für die es kein Geld gibt. Dies haben wir klar in unserem Kommunalwahlprogramm benannt, dort steht aber auch die Forderung nach einem barrierefreien Zugang zum Neustädter Rathaus. Davon werden wir auch nicht abrücken. Genauso haben wir gefordert, beim Marktplatzumbau nur die notwendigen Investitionen für die Sanierung und Barrierefreiheit der Tiefgarage vorzunehmen.
Bleibt nur zu hoffen, dass auch beim Innenstadtumbau mehr Realität einzieht und auf die Finanzen geachtet wird. Es darf nicht soweit kommen, dass Baugesellschaft und Klinikum verkauft werden, um die einheitliche Pflasterung, Bänke, Papierkörbe und Straßenlaternen bezahlen zu können.“
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