Oberbürgermeister Claus Kaminsky und Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck laden die Hanauer Bürgerinnen und Bürger anlässlich des Volkstrauertages am Sonntag, 18. November, ein, gemeinsam den Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft zu gedenken.
Die zentrale Gedenkfeier findet am Nachmittag ab 15 Uhr auf dem Ehrenfeld des Hauptfriedhofs statt. Weitere Gedenkfeiern finden in Steinheim, Klein- und Großauheim statt.
Wie Oberbürgermeister Claus Kaminsky sagt, zeigt eine Gesellschaft mit solchen Tagen der Erinnerung und der Einkehr, was ihr wichtig ist. Der Volkstrauertag biete mit seinem Innehalten in der Alltagshektik die Chance, der Trauer um den Verlust so vieler Menschen Raum zu geben und einem dunklen Kapitel unserer Geschichte zu gedenken. Doch mit dieser Trauer müsse sich auch der Wille verbinden, dem Vergessen entgegenzutreten und die Erinnerung für die nachfolgenden Generationen wachzuhalten. In diesem Kontext fordere der Volkstrauertag zu stetem Einsatz für Frieden und Wahrung der Menschenrechte.
Das Programm der zentralen Gedenkfeier auf dem Hauptfriedhof sieht nach einem Musikstück der Stadtkapelle eine Ansprache durch Oberbürgermeister Claus Kaminsky vor. Für die Hanauer Kirchengemeinden spricht Pfarrer Torben W. Telder (Wallonisch-Niederländische Gemeinde). Musikalisch umrahmt wird die Gedenkfeier außerdem vom Männerchor Frohsinn. Die Gedenkfeier endet mit einer Kranzniederlegung durch Magistrat und dem Sozialverband VdK. Im Anschluss daran erfolgt eine Kranzniederlegung auf dem Ehrenfeld des 1. Weltkrieges durch die Bundeswehr-Reservistenkameradschaft Kinzigtal (Hanau und Umland). Auch hier spricht Pfarrer Telder eine Gebet, bevor dann Hauptfeldwebel Daniel Reusswig als Vertreter der Bundeswehr-Reservistenkameradschaft eine Ansprache hält.
In Großauheim findet die Gedenkfeier, die um 11.15 Uhr beginnt, traditionell im Ehrenhain des Alten Friedhofs statt. Dort wird Stadtrat Dr. Ralf-Rainer Piesold gemeinsam mit Ortsvorsteher Gerhard Luber zunächst am russischen Gräberfeld einen Kranz niederlegen, bevor er anschließend am deutschen Gräberfeld eine Ansprache hält und später auch dort gemeinsam mit dem Ortsvorsteher und dem VdK einen Kranz niederlegt. Gesangvereine aus dem Stadtteil und die Orchestervereinigung nehmen die musikalische Gestaltung vor, Pfarrer Manuel Stickel wird ein Gebet sprechen.
In Klein-Auheim beginnt die Gedenkfeier in der Friedhofskapelle am Sonntag ebenfalls um 11.15 Uhr. Dort wird Ortsvorsteher Sascha Feldes nach der Psalmlesung von Kaplan Olaf Schneider und der Bibellesung von Pfarrer Detlef Hellmann seine Ansprache halten. Der Organist Thomas Heilos sowie der Gesangverein Concordia Klein-Auheim werden die Feier musikalisch gestalten. Kranzniederlegungen erfolgen durch die Stadt, den BdV und den VdK.
Im Stadtteil Steinheim beginnt die Gedenkstunde um 11.15 Uhr in der Pestkapelle an der Ecke Eppsteinstraße und Pfaffenbrunnenstraße. In Wolfgang laden Oberbürgermeister Kaminsky und Ortsvorsteher Luber anlässlich des Volkstrauertages und des Totensonntags am Samstag, 24. November, zum "5. Wolfgänger Gedenktag" in die Trauerhalle des Friedhofs Wolfgang ein. Der Gedenkgottesdienst beginnt um 15 Uhr.
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