„Die Einsicht des Konzernchefs kommt zwar spät, aber immerhin wurde sie endlich bekanntgegeben und damit die jahrelange Ungewissheit beendet“, so Gasche weiter, „in Zeiten des Klimawandels und der Energiewende wäre es eine absolute Fehlentscheidung gewesen, einen Kohlekraftwerksblock, der mit 1100 Megawatt einer der größten der Welt wäre, im dicht besiedelten Rhein-Main-Gebiet zu bauen“.
„Dies ist auch ein Erfolg der vielen Menschen, die sich seit Jahren gegen den Bau dieses im wahrsten Sinne fossilen Kohle-Kraftwerkblocks engagieren“, ist sich Straub sicher, „ihnen gebührt unser Dank und die Anerkennung für den jahrelangen Kampf für einen saubere Energieversorgung“. Weiter bedanken sich Gasche und Straub beim Bundestagabgeordneten Dr. Sascha Raabe und dem Landtagsabgeordneten Heinz Lotz für ihre Unterstützung im Kampf gegen den Block 6.
Als mehr als nur einen Wermutstropfen bezeichnet Straub allerdings die Entscheidung von e-on, den Block 4 zu schließen. „Dies ist nicht nur ein herber Schlag für die Beschäftigten, sondern auch aus energiewirtschaftlichen Gründen die falsche Entscheidung“, so Straub. „Im Zuge des Ausbaus der erneuerbaren Energien wird mehr Regelenergie gebraucht, dafür sind Gaskraftwerke besonders gut geeignet. Darüber hinaus haben Gaskraftwerke unter allen fossilen Kraftwerken den höchsten Wirkungsgrad und die niedrigsten Emissionen“.
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