Trauer um Marianne Buschbeck

Hanau

Anlässlich es Ablebens von Marianne Buschbeck, einem ehemaligen Mitglied sowohl der Stadtverordnetenversammlung als auch des Magistrats der Stadt Hanau, geben Oberbürgermeister Claus Kaminsky und Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck ihrer Trauer Ausdruck.

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"Marianne Buschbeck hinterlässt eine Erinnerung an einen Menschen, der sich in außergewöhnlichem Maß im sozialen Bereich engagiert hat. Sie begann als ‚Tagesmutter‘ für Kinder, begleitete unter anderem ein Amt im evangelischen Kirchenvorstand, war aktive Mitbegründerin der Nachbarschaftshilfe im Stadtteil Lamboy, organisierte Hilfsaktionen für Bosnienflüchtlinge und war fast 20 Jahre als ehrenamtliche Schöffin bzw. Jugendschöffin tätig", zählen die beiden in ihrem Beileidsschreiben an die Familie auf. Als Gründungsmitglied sowie Vorstandsmitglied der Jugendwerkstatt Hanau e. V. habe Marianne Buschbeck mit ihrem außerordentlichen politischen und persönlichen Engagement zur Verbesserung der Situation vieler arbeitsloser Jugendliche in Hanau beigetragen.

Ihre Erfahrungen brachte Marianne Buschbeck auch über viele Jahre in die kommunalpolitische Arbeit der SPD ein. Von 1981 bis 1985 war sie Mitglied der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Hanau und vom 01.04.1985 bis zum 23.04.2001 ehrenamtliche Stadträtin im Magistrat der Stadt Hanau. Aufgrund ihrer vielfältigen Verdienste und ihrem großen sozialen ehrenamtlichen Engagement, das sie als Mutter von fünf Kindern neben ihrer Familie erbracht hatte, wurde sie 1993 mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen ausgezeichnet und erhielt im Jahr 2001 das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Im gleichen Jahr wurde ihr anlässlich ihres Ausscheidens aus ihren kommunalpolitischen Ämtern der Titel der Stadtältesten verliehen und sie wurde mit der Ehrenplakette der Stadt Hanau in Gold geehrt. "Wir werden Marianne Buschbeck nicht vergessen und ihr stets ein ehrendes Andenken bewahren", beteuern Kaminsky und Funck.


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