„Ein konsequenter Schritt der EON-Konzernspitze“

Hanau

Als konsequenten Schritt, der vielen Menschen den sprichwörtlichen Stein vom Herzen fallen lässt, hat Oberbürgermeister Claus Kaminsky die Nachricht kommentiert, dass die Konzernspitze von EON die bereits erteilte Genehmigung im Zusammenhang mit dem geplanten Block 6 zurückgegeben hat.

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"Damit ist das Kapitel Kraftwerkserweiterung in Großkrotzenburg endgültig Geschichte", freut sich Hanaus OB über die jetzt erzielte Eindeutigkeit.

Kaminsky hatte vor zwei Wochen nach Bekanntwerden des Verzichts von EON auf den Bau von Block am Standort Staudinger in einem persönlichen Schreiben an den EON-Vorstandsvorsitzenden Dr. Johannes Teyssen darauf hingewiesen, dass allein mit der Erklärung von E.ON, Block 6 nicht bauen zu wollen, noch keine verlässliche Situation geschaffen worden sei, weshalb auch das anhängige Klageverfahren vor dem Verwaltungsgerichtshof Kassel noch nicht erledigt sei. Er formulierte seinerzeit die klare Erwartung, dass EON auch den Genehmigungsbescheid an das Regierungspräsidium Darmstadt zurückgebe. "Nur damit ist rechtssicher, dass E.ON den Bau des Blockes 6 nicht hinausschiebt oder sogar eine bestehende Genehmigung an ein anderes Unternehmen veräußert."

Die mit der Rückgabe klar dokumentierte Entscheidung gegen den Bau von Block 6 sei für die Menschen der Region "ein tolles Weihnachtsgeschenk", denn nachdem sie viele Jahre mit dem "Damoklesschwert Block 6" hatten leben müssen, sei jetzt sichergestellt, dass "uns und der Umwelt beispielsweise der Anstieg des klimaschädlichen Kohlenstoffdioxid-Ausstosses von fünf auf acht Millionen Tonnen direkt vor der Haustür künftig erspart bleibt." Die gesamte Rhein-Main-Region könne aufatmen, denn der Verzicht auf Block 6 bringe mehr Lebensqualität für alle.

Die Stadt Hanau hatte sich von Anfang gegen den vom Energieversorger EON geplanten steinkohlebetriebenen Kraftwerksblocks mit einer Leistung von rund 1.100 Megawatt ausgesprochen. Gemeinsam mit den Kommunen Alzenau und Hainburg hatte man gegen die Kraftwerkserweiterung geklagt. Die kommunale Klagegemeinschaft argumentierte unter anderem mit einem inakzeptablen Anstieg des Kohlendioxid-Ausstosses von derzeit fünf Tonnen auf acht Tonnen jährlich, einer fehlenden kritischen Überprüfung des Energiebedarfs sowie eine mangelhaften Suche nach umweltverträglichen Alternativen der Energieversorgung.


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