Auch 2012 hat die Heinrich - Sauer & Josef Schmidt Stiftung das Frauenhaus Hanau erneut mit einem Förderbetrag von 5.000 Euro unterstützt.
Auch 2012 hat die Heinrich - Sauer & Josef Schmidt Stiftung das Frauenhaus Hanau erneut mit einem Förderbetrag von 5.000 Euro unterstützt.
Seit 2003 haben die Vorstandsmitglieder nun durch alljährliche Zuschüsse von insgesamt 45.000 EURO mitgeholfen, nach der Streichung der Zuschüsse durch die Regierung Roland Koch 2004 die Finanzierung des Frauenhauses sicherzustellen und den Frauen und Kindern auch künftig Schutz, Unterkunft und Beratung zu ermöglichen.
Die beiden Vorsitzenden Peter Bierwerth und Hans Jürgen Freund sowie Vorstandsmitglied Günter Oswald konnten sich erneut von der guten Inanspruchnahme des Frauenhauses Hanau überzeugen. 37% des Haushaltes müssten seit der gravierenden Kürzung der Landesmittel durch Spenden abgedeckt werden. Deshalb sind auch die Fördermittel der Stiftung alljährlich höchst willkommen. 2011 beherbergt die Einrichtung 60 Kinder und Jugendliche sowie 66 Frauen. Dies entspricht einer Vollauslastung der Kapazitäten. Die Verweildauer im abgelaufenen Zeitraum ist zwischen 3 und 6 Monaten angesiedelt. Externe Beratungsgespräche und telefonische Beratungen fanden in verstärktem Maße statt. Schwerpunkte waren dabei vor allem die zunehmende häusliche Gewalt, außerdem eheliche Trennungen, Scheidungen und Beratungen von Frauen, die Opfer von Stalking geworden sind. Die Arbeit des Frauenhauses hat sich personell stabilisiert, verjüngt und si dabei zukunftsfähiger geworden. Mit der 24-jährigen Swantje Galetti hat sich eine weitere Sozialpädagogin zu dem erfahrenen Team gesellt und repräsentiert die Zukunft der Einrichtung.
Die Gäste aus der Barbarossastadt lobten die positive Arbeit des Frauenhausteams und konnten sich davon überzeugen, dass die Unterstützer der Einrichtung von Jahr zu Jahr mehr werden. Auch die Sauer & Schmidt - Stiftung werde nach den Worten der drei Stiftungsrepräsentanten weiterhin zu den Förderern gehören und die mit den Kindern praktizierte pädagogische Arbeit unterstützen. Im Finanzplan 2013 werden die erforderlichen Zuschussmittel für die von der Stiftung unterstützten Organisationen wieder in gleicher Höhe vorgesehen sein. 2014 könnte es finanzielle Engpässe geben, da eine Tranche des Stiftungskapitals mit 5% Zinsen 2013 auslaufe und wieder finanziert werden müsse. Da rechne man durchaus mit einem weitaus geringeren Zinssatz.
Foto: Einen Scheck über 5.000 Euro überreichten die Vertreter der Stiftung rechtzeitig zu Weihnachten an das Frauenhaus Hanau: Von links Vorstandsmitglied Günter Oswald, Dipl. Pädagogin Jutta Müller, Swantje Ganecki und der stv. Vorsitzende der Stiftung Hans Jürgen Freund.
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