"Mutter Beimer" wieder Märchenbotschafterin

Hanau
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Marie-Luise Marjan, eine der bekanntesten Schauspielerinnen Deutschlands, wird auch in diesem Jahr wieder die Funktion der "Märchenbotschafterin der Brüder- Grimm- Stadt Hanau" übernehmen. Darauf haben sich Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky und die vor allem als "Mutter Beimer" bekannt gewordene Künstlerin geeinigt. Profitieren wird von Marjans Engagement neben den Festspielen vor allem auch das neue Museum "GrimmsMärchenReich", das am 14. April im Schloss Philippsruhe eröffnet wird.

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"Wir freuen uns, dass Marie-Luise Marjan ihre so erfolgreiche Tätigkeit aus dem letzten Jahr fortsetzen wird", so der Oberbürgermeister. Die Schauspielerin habe mit ihrer offenen, unkomplizierten und freundlichen Art die Herzen der Hanauer im Sturm erobert. "Sie hat den Festspielen einen unschätzbaren Dienst erwiesen und erheblich zum Bekanntheitsgrad der Brüder-Grimm-Stadt beigetragen", erklärte Kaminsky. Er hatte sich im vergangenen Jahr mehrfach mit der Künstlerin getroffen, und die beiden haben sich auf Anhieb gut verstanden. "Marie-Luise Marjan, die eine der bekanntesten und profiliertesten Schauspielerinnen Deutschlands ist," so Kaminsky, "hat unseren Festspielen ein weiteres Qualitätssiegel verliehen, das bundesweit Beachtung gefunden hat". Besonders erfreut sei er, dass sich die Künstlerin trotz zahlreicher ehrenamtlicher Verpflichtungen, etwa als Unicef-Botschafterin oder bei Kinderhilfsorganisationen wie "Plan International", die Zeit für ihre Rolle als Märchenbotschafterin nehme.

Die Schauspielerin hatte im vergangenen Jahr erstmals mit zahlreichen Auftritten und Aktionen kräftig die Werbetrommel für die Stadt und die Festspiele gerührt. Pressefotos, Videobotschaften und Radiospots hatte sie ihr bekanntes Gesicht und ihre markante Stimme geliehen und für die Festspiele geworben. Darüber hinaus hat Marie-Luise Marjan ihre Kontakte und weitere Gelegenheiten genutzt, um die Brüder Grimm Festspiele bekannt zu machen. Unvergessen etwa ihr Auftritt in der ARD-Talkshow "Tietjen & Bommes", wo sie vor einem Millionenpublikum minutenlang von den Aufführungen im Amphitheater schwärmte. Über zehn Millionen Leser von Flensburg bis ins österreichische Vorarlberg wurden allein mit der Nachricht erreicht, dass sie als Märchenbotschafterin Hanau und die Festspiele vertritt. "Das Medienecho war beeindruckend und zeigt, welch hoher Wertschätzung sich Marie-Luise Marjan im deutschsprachigen Raum erfreut", erklärte dazu Jörg Müller, Geschäftsführer der Agentur metropress, auf dessen Vorschlag und dank der langjährigen Freundschaft zu der Schauspielerin der Kontakt mit Hanau zustande gekommen war.

Marie-Luise Marjan hatte sich im vergangenen Jahr mehrfach von der Qualität der Inszenierungen im Amphitheater persönlich überzeugt. Ohne zu zögern stellte sie sich dabei auch immer wieder ihren Fans für Selfies und Autogramme zur Verfügung. Etwa bei der Festspieleröffnung oder bei weiteren Stücken, die sie sich ansah. Enge Kontakte und viele Gespräche gab es dabei auch mit Intendant Frank-Lorenz Engel und den Schauspielern, die gern das Lob und die Tipps der großen Kollegin hörten und mit ihr fachsimpelten.

Die Schauspielerin profitiert dabei zweifellos von ihrer langjährigen Erfahrung auf der Bühne sowie vor den Film- und Fernsehkameras. Sie ist an allen wichtigen Häusern des deutschsprachigen Raumes aufgetreten, in Basel ebenso, wie in Bonn, Karlsruhe, Berlin oder Hamburg und hat bei zahlreichen Filmen mitgewirkt. Dabei hat Marie-Luise Marjan unter den bedeutendsten Regisseuren der Republik gespielt, bei Rainer-Werner Fassbinder ebenso wie bei Wolfgang Petersen oder dem legendären Claus Peymann am Schauspielhaus Bochum. Neben zahlreichen Film- und Fernsehengagements war es schließlich die Rolle der "Mutter Beimer" im TV-Serienklassiker "Lindenstraße", die sie bundesweit berühmt machte.

Dass diese Beliebtheit auch nach der Bekanntgabe des WDR, die Produktion des TV-Klassikers im kommenden Jahr einzustellen, nicht nachlässt, zeigte sich erst kürzlich bei der TV-Fastnachtssitzung "Mainz bleibt Mainz wie es singt und lacht". Als in der Bütt der "Obermessdiener" die TV-Verantwortlichen aufforderte, "die Finger von der Lindenstraße" zu lassen, sprang das Publikum auf und applaudierte minutenlang der ebenfalls unter den Gästen weilenden Schauspielerin.

Auch in diesem Jahr wird Marie-Luise Marjan wieder bei der Festspieleröffnung am 10. Mai dabei sein. Sie wird sich ebenfalls im Lauf der Saison die anderen Inszenierungen ansehen und will vor allem wieder – wie im letzten Jahr – eine Vormittagsvorstellung für Kinder besuchen. "Ich habe selbst zum Beispiel in meiner Bochumer Zeit in der Weihnachtszeit immer auch Kindertheater gespielt," so Marjan bei ihrem letzten Besuch, "das ist ein ganz besonderes Publikum und ein besonderes Erlebnis". Im letzten Jahr wurde sie dabei nicht enttäuscht. Vor allem, als am Ende des "Froschkönig" der rückverwandelte Frosch um die Hand der Prinzessin anhielt und das junge Publikum im Chor rief: "Nimm ihn, sag ja", war die Schauspielerin vom Publikum ebenso begeistert, wie von den Akteuren auf der Bühne.

Marie-Luise Marjan wird in diesem Jahr ihr Engagement noch ausweiten. Sie wird auch die Werbetrommel für das neue Mitmachmuseum "GrimmsMärchenReich" in Schloss Philippsruhe rühren, das im April eröffnet wird. Und sie wird bei der Eröffnung des großen Hanauer Märchenfestes am 4. Mai im Schlosspark dabei sein und hier auch selbst als Märchenerzählerin aktiv werden. Bereits Ende des Monats wird die Schauspielerin in Hanau zu Gast sein, um Pressefotos aufzunehmen, Radio- und Videobotschaften aufzuzeichnen. Sie freue sich auf Hanau und darauf, wieder die Rolle der Märchenbotschafterin ausfüllen zu können. "Die ganze Sache ist mir sehr ans Herz gewachsen und macht mir einen Riesenspaß", so Marie-Luise Marjan über die Fortsetzung ihres Engagements.

Foto: Die populäre Schauspielerin Marie-Luise Marjan ist seit 2018 Märchenbotschafterin der Stadt Hanau, hier zusammen mit den beiden Stadtführern Wolfgang Kamberg und Ulrich Luer alias „Brüder Grimm“.

Foto: Marie-Luise Marjan wird auch in diesem Jahr wieder die Funktion der „Märchenbotschafterin der Brüder-Grimm-Stadt Hanau“ übernehmen.

Foto: Stadt Hanau

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