Wolff ist neuer Netzwerker zum Stärken des Gesundheitsstandorts

Hanau

Beim jüngsten Zukunftswochenende suchte er mit den Menschen bereits den Gesprächskontakt im Congress Park Hanau, bei der bevorstehenden Gesundheitsmesse ebendort wird das wieder der Fall sein: Karl-Georg Wolff geht es um den Megatrend Gesundheit, um Gesundheit als wichtiges Element eines "guten Lebens" mit Blick auf die Brüder-Grimm-Stadt.

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Der 56-jährige Ur-Hanauer, langjähriger Barmer-Regionalgeschäftsführer, bringt nach kurzer Stippvisite beim Kommunalen Center für Arbeit des Main-Kinzig-Kreises seit Kurzem für die Stadt Hanau seine vielfältige Erfahrung ein. Sein Ziel ist es, "den starken Gesundheitsstandort Hanau weiter zu stärken, indem das Netzwerk der Fachleute noch enger geknüpft wird".

"Der regionale Gesundheitsmarkt hat sich in den vergangenen Jahren mit immer mehr Anbietern rasant entwickelt", bilanziert Oberbürgermeister Claus Kaminsky. Die Gesundheitswirtschaft als Wachstumsbranche sei für den Standort Hanau wirtschaftlich von zunehmender starker Bedeutung. "Dieser Entwicklung müssen wir Rechnung tragen und bei der Stadt selbst mit Hilfe von Wolff ein Kompetenzzentrum aufbauen, das Lotsenfunktion für die Menschen sein, die ihre Gesundheit erhalten wollen, wie auch für diejenigen, die ihre Dienstleistungen zum Wohl der Gesundheit anbieten", umschreibt der OB das Ziel.

"Netzwerke wie das, welches in Hanau entstehen soll, gibt es bisher nur in wenigen deutschen Städten", hebt Wolff als neuer Gesundheitslotse im Hanauer Rathaus hervor. Er sieht seine Hauptaufgabe darin, dass er die öffentliche Gesundheitspflege vor allem durch Informationen und Veranstaltungen fördert. Erste Schritte bestehen für Wolff darin, sich bei niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten sowie in den beiden Kliniken in seiner neuen Funktion bekannt zu machen. Das geschieht in erster Linie durch Anschreiben, aber auch durch "Antrittsbesuche". Eine Vernetzung mit dem Rathaus strebt er an. Und dabei geht es Wolff auch darum, wie die Stadt helfen kann, ohne die Zuständigkeit der Kassenärztlichen Vereinigungen zu verletzen. Was kann das konkret bedeuten? "Wenn sich jemand mit eigener Praxis niederlässt, können wir versuchen im Anfangsstadium der Selbständigkeit behilflich zu sein", schwebt ihm vor.

Wolff will sich auch einen Überblick verschaffen, welche Angebote zur Gesundheitsförderung in den Hanauer Betrieben bereits bestehen. "Vielleicht können sie sich gegenseitig unterstützen", hofft er. Dabei müsse die Stadt mit ihren Gesellschaften als gutes Beispiel vorangehen. Wie viel Hanau an Gesundheits- und Fitnessangeboten bereits zu bieten hat, das hat er für eine entstehende Informationsplattform begonnen zusammenzutragen. Dazu gehören neben Praxen, Kliniken, Apotheken und   Fachgeschäften auch Vereine, Initiativen, kirchliche Einrichtungen und kommerzielle Unternehmen wie Fitnessstudios. "Hanauer Vereine bieten ein vielfältiges Präventions- und Gesundheitsprogramm, die im Kern die Grundelemente Bewegung, Entspannung und Ernährung abdecken". Insbesondere was Bewegung angeht, habe sich Hanau mit Lauftreff, Stadtlauf, Märchenlauf, 24-Stunden-Lauf und Brüder-Grimm-Lauf bereits ein "Profil in Sachen Gesundheit" gegeben, das in die umliegende Region ausstrahle. In Anlehnung an die bekannte Aktion "Deutschland bewegt sich" lasse sich zu Recht unterstellen, "dass Hanau sich bewegt und dadurch in den Köpfen der Menschen eine aktive Stadt ist". Und selbst städtische Eirichtungen wie die Fachstelle Sport und die Tourist-Info sorgten mit Angeboten wie dem Parcours mit Fitnessgeräten im Schlossgarten und Kanu-Stadterkundung auf der Kinzig dafür, dass Menschen in der Freizeit auch etwas für ihre Gesundheit tun. Wolff will verstärkt auch über Rehabilitation nicht nur in Kurorten in erreichbarer Nähe informieren. Er sagt: "In Hanau gibt es sehr wohl die Möglichkeit eine ambulante Maßnahme zu erhalten." Verschiedene Anbieten haben Verträge mit Kostenträgern und können dies leisten.

Was die Pflege angeht, positioniere sich die Stadt Hanau mit dem angekündigten Pflegestützpunkt im Haus am Steinheimer Tor ohnehin gerade neu. Das sei ein gutes Beispiel dafür, "wie sich die Gesundheitsstadt immer weiter profiliert". Wolff hat ein reiches Arbeitsfeld vor sich. Er freut sich darauf. "Als Hanauer will ich mich für Hanau einbringen", lautet sein Credo.

Foto: Karl-Georg Wolff pflegte auch beim jüngsten Zukunftswochenende im Congress Park Hanau den Gedankenaustausch zum Gesundheitsstandort Hanau.

Foto: Stadt Hanau


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