AfD-Mahnwache: "Lehrreicher Vormittag"

Hanau
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„Ein lehrreicher Vormittag“, so fasst AfD-Sprecher Klaus Dippel die Mahnwache „Nie wieder Krieg! Gegen die Aufrüstung der Bundesregierung - Frieden mit Rußland und dem Iran“ des Ortsverbandes Hanau zusammen.

Dippel weiter; „Und das in mehrfacher Hinsicht. Einmal staunten die Passanten und hielten es zunächst für Fakenews, was die AfD über die Aufrüstungs- und Angriffspläne der Merkelregierungen zusammen getragen hatte:

2016: Die Bundesregierung verpflichtet sich gegenüber der Nato die Verteidungsausgaben zu verdoppeln
2017: Abschaffung des §80 StGB
Das im GG Artikel 26 Abs1 geregelte Verbot eines Angriffskrieges war im §80 STGB für jeden Helfer mit Strafe belegt. Die Folgeregelung betrifft nur noch Menschen die „tatsächlich in der Lage sind …das Handeln eines Staates zu kontrollieren….“
2018: Die Verteidigungsministerin und der Außenminister wollten 2018 Syrien bombardieren, werden erst von einem Aufschrei der Verfassungsrechtler von ihrem verfassungswidrigen Handeln abgehalten.
2019:Die Bundeskanzlerin will einen deutschen Flugzeugträger bauen. Seit Pearl Harbor die Mutter aller Angriffssysteme
2019: Die Bundesregierung beläßt trotz des offiziellen Endes der Syrienkrieges die Bundeswehr weiter in Jordanien, und bereitet den Überfall auf den Iran vor.
Mancher Besucher war überrascht über die privaten Urlaubsfotos von AfD Mitgliedern, die Menschen im Iran zeigen. Menschen wie „Du und ich“, die dem Ziel der US-Bomber ein Gesicht geben. Der Vergleich mit Bildern des am 19.3.1945 zerstörten Hanaus und die Instalation eines „Gefallenen“ machten zudem nachdenklich. Lehrreich auch für die Hanauer AfD-Mitglieder. Durch unsere russlanddeutschen Unterstützer wurden wir in der Burgallee in die Hanauer Gemeinschaft der Russlanddeutschen eingeführt. Die Frage wie sich ein Russlanddeutscher“ definiert, wurde wie folgt beantwortet: Eine russlanddeutsche Familie hat mindestens ein Mitglied in einem Stalisistischen Internierungslager gehabt, und in den Sowjetischen Pässen der Vorfahren hätte unter Nationnalität „Deutsch“ gestanden. Diese einfache, unverwechselbare und grausame Definition erklärt den außergewöhnlichen Zusammenhalt der Gemeinschaft. Über 250 Jahre in der Diaspora haben sich die Vorfahren durch Ihr Deutschtum definiert und behauptet. Wie sehr die 4 Millionen Menschen nun wiederum in Deutschland ihre Gemeinschaft pflegen, wurde bei einem Supermarktbesuch deutlch. In fröhlicher Atmossphäre kann man in der Burgallee Lebensmittel aus der alten Heimat erwerben. Besonders beeindruckend für die Hanauer AfD war das Fischbecken mit lebenden Stören. "

In der Diskussion mit AfD Mann Andreas Wagner über Integration, Sprache und Identität sei die Zeit wie im Fluge vergangen. In den Legenden des Ortsverbands werde man einst erzählen, dass dies die erste politische Versammlung gewesen sei, die eine halbe Stunde zu spät abgebaut wurde, weil die Teilnehmer vergessen hatten, auf die Uhr zu sehen. Spruch des Tages sei Wagners Antwort zur Frage nach einer Parallelgesellschaft gewesen: „Wer in ein französisches Restaurant essen geht, weil es ihm dort schmeckt, ist doch noch lange kein Franzose!“

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