Hans-Egon Heinz mit Landesehrenbrief ausgezeichnet

Hanau
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Hans-Egon Heinz war für Tausende Mieterinnen und Mieter in Hanau und einigen Nachbarkommunen ein wichtiger, wenn ihnen auch nur zum Teil bekannter Partner.

Denn der ehemalige Vorsitzende des Mieterbundes Hanau hat in den vergangenen Jahren einige Mietspiegel mit Haus und Grund auf Vermieterseite ausgehandelt. "Heinz hat dabei für ein Stück sozialen Frieden gesorgt, denn seinem Verhandlungsgeschick war es stets zuzuschreiben, dass die Preissprünge bei Mietanstiegen moderat blieben", hält Oberbürgermeister Claus Kaminsky ihm zugute.

Nicht nur deswegen sei es "fast überfällig", dass Hans-Egon Heinz nun mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen ausgezeichnet werde. Zumal der Klein-Auheimer mit diesen so ausgehandelten Mietspiegeln die Stadt Hanau entlastet habe, die ansonsten ein solches Zahlenwerk teuer über ein Fachinstitut hätte erstellen lassen müssen. Den Landesehrenbrief verdiene sich der 72-Jährige auch wegen des "Durchhaltevermögens", von 1983 an bis zur Hauptversammlung des Mieterbundes Hanau in diesem Jahr ununterbrochen dessen Vorstand angehört zu haben. Dabei war Heinz von 1988 bis 1996 zweiter Vorsitzender, ehe er bis zum Mai dieses Jahres dem Verein vorstand.

Kaminsky stellt in seiner Laudation anlässlich der Verleihung des Landesehrenbriefs auch das kommunalpolitische Engagement von Hans-Egon Heinz heraus. Im SPD-Ortsverein Klein-Auheim sei das – gemeinsam mit seiner Frau Regina – noch länger der Fall als in der Hanauer Stadtverordnetenversammlung, welcher der Geehrte seit 2009 angehört. Sich für die Mitmenschen einzusetzen, das habe der Diplom-Bundesbankbetriebswirt auch bei der deutschen Zentralbank in Frankfurt während seines Berufslebens immer wieder gezeigt. Bei der Bundesbank war Heinz Vertrauensmann in der Schwerbehinderten-Vertretung.

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