E-Mobilitätstag: Hopper, E-Scooter, E-Box, Bagger ohne Verbrennungsmotor

Hanau
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Zum zweiten Mal nach 2018 findet im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche am Samstag, 21. September, von 11 bis 15 Uhr der Hanauer E-Mobilitätstag statt.

Seitens der Stadt sind die Stabsstelle Nachhaltige Strategien, die Straßenverkehrsbehörde, der Eigenbetrieb Hanau Infrastruktur Service (HIS), die Stadtwerke Hanau (SWH) und die Hanauer Straßenbahn (HSB) vertreten. Unternehmen und Verbände vermitteln zudem Wissenswertes zu Laden, Fahren und Parken. Auf dem Freiheitsplatz können E-Scooter und Räder Probe gefahren werden.

Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) verweist darauf, dass nachhaltige Mobilität auch für Menschen in Hanau ein bedeutsames Thema sei, wie das Zukunftswochenende im vorigen März gezeigt habe. Er gibt zu bedenken: "Wir stehen vor einer globalen Heißzeit, wenn wir nicht konsequent gegensteuern." Daher versuchten die Hanauer Dezernenten dank Hybrid-Dienstwagen mit gutem Beispiel voranzugehen, und der Tag der Elektromobilität zeige Alterativen zu klimaschädlichen Verbrennungsmotoren auf.

Die Stadtwerke, zusammen mit der Stabsstelle Nachhaltige Strategien federführend für den Aktionstag, informieren über ihre Lade-Infrastruktur in Hanau. Sie selbst haben derzeit neun Ladesäulen mit 18 Ladepunkten  auf unterschiedlichen Parkplätzen zu bieten, darüber hinaus E-Boxen für das bequeme Laden auf dem Stellplatz oder der Garage zuhause. Eine spezielle Mietvariante für Mehrfamilienhäuser soll die Lade-Infrastruktur schon beim Bau neuer Wohnhäuser und deren Tiefgaragen mit einbeziehen. "Das ist in der Region einzigartig", betont SWH-Geschäftsführerin Martina Butz.

Sie stellt beim Aktionstag zudem den erstmals verfassten, künftig auf der Stadtwerke-Internetseite zu findenden Nachhaltigkeitsbericht der SWH vor. Die Stadtwerke verteilen Tütchen mit Wildblumensamen, um für eine artenreichere Natur zu sorgen. Butz betont, dass "noch ordentlich was zu tun" sei, um bis 2020 eine weitgehend treibhausneutrale Energieversorgung als politisches Ziel in Deutschland zu erreichen. Das gelte für die Unterstützung emissionsfreier Mobilität ohne Abgase genauso wie für das Angebot klimaneutralen Ökostroms und Erdgases, worauf die Stadtwerke ausschließlich setzen.

"Der städtische E-Fuhrpark kann sich im Vergleich mit anderen Kommunen schon sehen lassen, ist aber längst noch nicht am Ende seiner Möglichkeiten", unterstreicht Stabsstellenleiterin Anja Zeller. Schon vor Wochen bestellt, aber leider bis zum 21. September nicht lieferbar sei ein sogenannter Streetscooter. Dabei handelt es sich um einen Elektro-Kleintransporter, den HIS für die Straßenreinigung in der Innenstadt einsetzen will. Dafür hat sie bereits ein elektrisch betriebenes Lastenrad in Dienst gestellt.

Auf zwei Rädern können sich Gäste des Informationstags auf einer 55 Meter langen Teststrecke bewegen. Das gilt für E-Scooter genauso wie für E-Bikes. Was insbesondere Nutzende von E-Scootern im Alltag beachten müssen, vermittelt Jan Marschall von der städtischen Straßenverkehrsbehörde, der bei Bedarf auch über laufende Verkehrsprojekte wie die neu geplante Fußgängerzone Langstraße zwischen Steinheimer Straße und Hirschstraße informiert.   Städtische Fachleute, die sich mit dem Thema Fortbewegen befassen, stehen als Ansprechpartner zu Mobilitätsfragen zur Verfügung – ähnlich wie beim Bürgerwochenende zur Zukunft Hanaus im vorigen März.

Die HSB wirbt an ihrem Informationspavillon für die elektrische Version des Hoppers. Dabei handelt es sich um ein Angebot der Kreisverkehrsgesellschaft Offenbach, das in Zusammenarbeit mit der HSB seit Kurzem im Ostkreis Offenbach, in Klein-Auheim und zum Hanauer Hauptbahnhof den Busse und Bahnen ergänzt. Die Anruf-Großtaxis sind täglich von 5.30 bis 1.30 Uhr ohne feste Haltestellen und fixen Fahrplan unterwegs und per Smartphone-App oder telefonisch zu bestellen.

Dass es mittlerweile auch Kleinbagger auf dem Markt gibt, die elektrisch statt mit Verbrennungsmotor betrieben werden, ist am 21. September ebenso zu sehen wie beispielsweise eine e-mobile Kaffeebar. Und zu den Autos, die ausgestellt werden, gehören nicht nur elektrische betriebene städtischer Gesellschaften, sondern auch umgerüstete Oldtimer.

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