Sternsinger bringen Segen ins Rathaus

Hanau

"Segen bringen, Segen sein" war das Motto der diesjährigen Sternsinger-Aktion, die für die Kinder der Hanauer Stadtpfarrei Mariae Namen und der Gemeinde Sankt Josef sowie der italienischen Gemeinde traditionsgemäß mit einem Besuch bei Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky zu Ende gegangen ist.

Interkulturelle Wochen im Main-Kinzig-Kreis
Morgenpost

Wie überall in Deutschland machten sie deutlich, dass Kinder überall auf der Welt das Recht auf medizinische Versorgung haben. Begleitet wurden die rund 25 jugendlichen Könige und ihre Sternträger in diesem Jahr unter anderem von Schwester Barbara Maria und Nico Bongiorno begleitet wurden.

OB Kaminsky dankte ihnen für die Segenswünsche und überreichte neben einer Spende für die Sammeldose auch jedem Kind eine kleines Präsent als Anerkennung für ihren Einsatz. Er würdigte das Engagement der Mädchen und Jungen als "ein Zeichen von gelebter christlicher Nächstenliebe". Es sei überaus lobenswert, wie sie sich in ihrer Freizeit für jene einsetzten, die nicht im Wohlstand aufwachsen könnten. Doch nicht nur die Kinder in Tansania, das 2013 stellvertretend in den Fokus der Aktion gerückt wurde, profitieren vom Engagement der Sternsinger. Notleidende Kinder in gut 110 Ländern der Welt werden jedes Jahr in Projekten betreut, die mit Mitteln der Sternsinger-Aktion unterstützt werden. Auch in Hanau haben die Jungen und Mädchen einen beachtlichen vierstelligen Betrag zusammengetragen.

Im gesamten Bundesgebiet waren in den ersten Januar- Tagen wieder die unzählige Sternsinger unterwegs und haben mit ihrem Einsatz dazu beigetragen, dass die bereits 1959 erstmals durchgeführte Aktion zugunsten von Kindern in Not auch im 55. Jahr erfolgreich fortgesetzt werden konnte. Dafür hatten sich die Kinder und Jugendlichen bereits im Vorfeld der Aktion auf das diesjährige Schwerpunktthema "Gesundheit" vorbereitet.


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