"Ein fast unbekanntes Verbrechen"

Hanau
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Es jährt sich zum 75. Male der Tag des Todesmarsches der Gefangenen des KZ-Katzbach/Adlerwerke durch den Main-Kinzig-Kreis.

Es ist eines der letzten großen Verbrechen der Diktatur der Nationalsozialisten im Raum östlich von Frankfurt. Vom 24. März bis zum 29. März 1945 wurden Gefangene des KZ Katzbach auf einem Gewaltmarsch von Frankfurt nach Hünfeld getrieben. Die erschreckend hohe Zahl von mehr als 70 Toten bei etwa 350 Häftlingen ist die Bezeichnung Todesmarsch gerechtfertigt.

Etwa 1.600 Zwangsarbeiter (etwa 1.300 Polen, aus dem Warschauer Aufstand) waren in den Adlerwerken kaserniert, bewacht von SS- Mannschaften des Stammlagers KZ Natzweiler und Wachmannschaften der Adlerwerke. Sie wurden aus den KZ Auschwitz, KZ Buchenwald, KZ Dachau und KZ Sandhofen deportiert. Nach Todesmärschen und Reichsbahntransporten im März 1945 über die KZs Buchenwald und Flossenbürg nach Dachau und Bergen-Belsen, überlebten 1945 von anfänglich 1.600 nur noch 54.

„Ein fast unbekanntes Verbrechen“
24.03.2020, 19.00 Uhr, DGB-Haus Hanau, Am Freiheitsplatz, 5. Etage
Referent: Franz Coy, Historiker, Gelnhausen

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