Flagge zeigen gegen die Diskriminierung von Mitmenschen

Hanau
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Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck (SPD), Bürgermeister Axel Weiss-Thiel (SPD) und der Landtagsabgeordnete Christoph Degen (SPD) trafen sich auf dem Hanauer Marktplatz, um gemeinsam mit Vertreter*innen verschiedener Organisationen, die Regenbogenflagge zu hissen und für Akzeptanz und Toleranz zu werben. Anlass ist der "Internationale Tag gegen Homo-, Bi- und Transphobie.

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Auf Englisch: International Day Against Homophobia, Transphobia and Biphobia – kurz IDAHOBIT", der traditionell am 17. Mai stattfindet, dem Tag an dem vor nunmehr 30 Jahren die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Homosexualität endlich aus ihrem Krankheitskatalog strich.

"Hanau steht zusammen! Dieses Ziel streben wir für alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt an, egal welcher Herkunft, Religion oder sexueller Orientierung", sagte Bürgermeister Axel Weiss-Thiel. "Der respektvolle Umgang mit Menschen liegt in unser aller Interesse und deshalb ist es wichtig Zeichen zu setzten und unermüdlich gegen Diskriminierung vorzugehen!" Er hoffe, dass im kommenden Jahr auch der Christopher-Street-Day, eine fröhliche, kreative und ausgelassene Demonstration für Toleranz, wieder in Hanau stattfinden könne, fügte Weiss-Thiel hinzu. Im Namen von Oberbürgermeister Claus Kaminsky, der leider nicht teilnehmen konnte, überreichte Weiss-Thiel an die teilnehmenden Organisationen Umschläge mit einem kleinen Obolus zur Unterstützung der Aktion für Toleranz.

"Menschenrechte – und das heißt auch Rechte für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans- und intersexuelle Menschen – sind nicht verhandelbar! Und deshalb bin ich heute sehr gerne hier, um mit Ihnen die Regenbogenflagge als Zeichen für Akzeptanz und Toleranz zu hissen", erklärte Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck. "Jeder Mensch soll frei und unbehelligt nach seiner Fasson leben können!" betonte auch der Landtagsabgeordnete Christoph Degen. Er dankte für die Einladung zur Aktion und den teilnehmenden Vereinen und Organisationen für ihren engagierten Einsatz.

Durch die derzeitige Corona-Pandemie finden die alljährlichen Infostände zum IDAHOBIT am Freiheitsplatz nicht statt. Trotzdem soll dem Tag in Hanau in Zusammenarbeit von Vereinen und Organisationen, die sich für queere Rechte einsetzen, eine öffentliche Stimme gegeben werden. Pro familia Hanau e.V, Queer - Hanau e.V., Aids-Hilfe Hanau und Main-Kinzig- Kreis e.V., das Projekt ANDERSraum Trans*Beratung Hanau und Main-Kinzig-Kreis, Menschen in Hanau, IG-Metall Jugendvertretung, Steve´s Queer World Radio MKK, Netzwerk LSBT*IQ Rhein-Main und Lawine e.V. haben sich zusammengetan, um zusammen mit der Stadt Hanau am IDAHOBIT ein Zeichen gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie zu setzen. Weitere Aktionen sind eine Fahne am Forum Hanau sowie Banner an der Lamboybrücke und der Brücke am Westbahnhof und Info-Karten. Die Veranstaltung wird im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben! gefördert.

Foto: Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck (2.v.l), Bürgermeister Axel Weiss-Thiel (3.v.l.) und der Landtagsabgeordnete Christoph Degen (4.v.l.) trafen sich auf dem Hanauer Marktplatz, um gemeinsam mit Vertreter*innen verschiedener Organisationen, die Regenbogenflagge zu hissen und für Akzeptanz und Toleranz zu werben.

Foto: Stadt Hanau

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