10 Jahre WeDi – 10 Jahre Stadtentwicklung

Hanau
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„Wir beenden die Ideenphase und treten in die Umsetzung ein! Erstmals seit Jahrzehnten wird tatsächlich ein Grundstein gelegt werden. Und das ist der herausragende Aspekt des heutigen Tages und ein herausragender Moment für unsere Stadt.“

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Das war der zentrale Satz aus der Rede der SPD-Fraktionsvorsitzenden Cornelia Gasche am 31. Mai 2010. Vor fast genau 10 Jahren hat das Hanauer Stadtparlament mit einem breit getragenen Beschluss den Startschuss für die Entwicklung der Hanauer Innenstadt, den sogenannten Wettbewerblichen Dialog (WeDi), gegeben. „Das war für Hanau ein tatsächlicher Politikwechsel,“ so Gasche, die damalige und heutige Fraktionsvorsitzende der SPD in einem Rückblick. „Es ist in den zurückliegenden 10 Jahren nahezu Unglaubliches geschehen. Wir waren 2010 nach einem 2-jährigen stadtweiten Dialogprozess in Aufbruchstimmung. Überzeugt in der Sache, aber auch mit hohem Respekt vor der zu bewältigenden Aufgabe. Begleitet von vielen Kritikern und dem Wissen, dass vor der Umsetzung einer reich bebilderten Planung viel Schmutz, Lärm und Mühen liegen.“

Diese Kritik begleitete den gesamten Prozess. Ende 2010 eröffnete bereits das Postcarré, die langjährige Brache am ehemaligen Schlachthof, in Premiumlage am Innenstadtring, war verschwunden. Der Verkehrsknotenpunkt am Westbahnhof wurde begleitend umgestaltet. Ende 2011 folgte die Eröffnung des Kinopolis Hanau. „Alles Bausteine der Stadtentwicklung, die uns Kraft gegeben haben, die Operation im Herzen der City – am Freiheitsplatz – mit Ausdauer und ungebremster Überzeugungsarbeit zu begleiten“, unterstreicht Thomas Straub, stv. Fraktionsvorsitzender und Vorsitzender des Struktur- und Umweltausschusses des Stadtparlamentes, der eine wesentliche Rolle in diesem Prozess hatte. 2015 wurde dann im Herzen der Stadt das Forum Hanau eröffnet, ein neuer Busbahnhof und vor allem der neue Freiheitsplatz, der parkenden Autos entzogen und den Menschen übergeben wurde, erinnern Gasche und Straub.

Parallel dazu eröffnete sich durch den endgültigen Abzug der Amerikaner nahezu zeitgleich ein gewaltiges Konversionsvorhaben, mit 340 ha Fläche, auf fast einem Dutzend unterschiedlicher Standorte im Stadtgebiet. Der Nachlass einer einst größten US-Garnison Europas. „Hanau, seine Menschen, Mitarbeiter*innen der Unternehmung Stadt, aber vor allem auch die politischen Verantwortungsträger*innen haben in dieser Zeit Mut und Gestaltungswillen entfaltet. Wir diskutieren, beraten, streiten und argumentieren. Vor allem aber entscheiden wir. Diese Eigenschaft trägt uns bis heute“, unterstreichen die beiden sozialdemokratischen Kommunalpolitiker, die der SPD-Fraktion – der größten Fraktion im Stadtparlament - vorstehen. "Dass wir mit dem sogenannten Kleeblattbündnis (SPD, Grüne, BfH und FDP) eine verlässliche Mehrheit haben, ist ein zentraler Erfolgsfaktor. Uns zeichnet es als Kleeblattfraktionen in Hanau aber auch aus, dass wir immer wieder in der Lage sind, auch auf die Opposition zuzugehen und zusammen zu finden, wenn es um essentielle Fragen der Stadtpolitik geht,“ hebt Gasche hervor.

"Dass in der aktuellen Corona-Krise – gerade auch wirtschaftlich - viele Gewerbe- und Einzelhandeltreibende, Gastronomie und Kultur vor einer ungeahnten Herausforderung stehen, macht uns betroffen", so die SPD-Fraktionschefin. „Auch an unserer Stadt wird dies nicht spurlos vorübergehen. Unsere Ausgangslage wäre aber um ein vielfaches schlechter, wenn wir das Zurückliegende nicht geleistet hätten. Es ist umso wichtiger, gerade jetzt daran zu erinnern, dass Kleinmütigkeit und Stagnation keine Impulsgeber sind, gerade dann nicht, wenn es schwierig wird. Und genau vor diesem Hintergrund setzen wir auch in der aktuellen Situation alles in Bewegung, um zukunftswichtige Investitionen in unsere Stadt nicht zu bremsen. Hier hat der Magistrat unsere volle Unterstützung. Hanau ist gewachsen und wird bald die 100.000 Einwohnergrenze erreichen. Die Menschen, die nun seit einigen Tagen als erstes in ihr neues Zuhause im Pioneer Park einziehen, begrüßen wir sehr herzlich. Auf 50 ha Konversionsfläche werden sie ein neues Zuhause in unserer Stadt finden. Und bald eröffnen wir gemeinsam unsere neu gestaltete Anlage rund um die Wallonisch-Niederländische Kirche, Kirche und gleichzeitig ein wichtiges Zeugnis und Mahnmal der Geschichte unserer Stadt. Auch in diesem Quartier entstanden und entsteht im Herzen der Innenstadt neues, zeitgemäßes Wohnen. Richtungsweisende Projekte, die die Zukunft unserer Stadt positiv auszeichnen. „Das alles ist nur miteinander möglich. Mit Entscheidern, die auch in schwierigen Lagen Verantwortung übernehmen und vielen, vielen Unterstützer*innen, Investoren und einer Stadtgesellschaft, die bereit ist, diesen Kurs mit voranzubringen“, so Gasche und Straub (SPD) abschließend.

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