AfD wirbt um ehemaligen BfHler und parteilose Kandidaten

Hanau
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Die Auflösungserscheinungen bei der Wählergemeinschaft "Bürger für Hanau" (BfH) und das Wahlprogramm der IZG in Großkrotzenburg sind Thema einer Pressemitteilung der AfD Hanau/Großkrotzenburg.

„Was soll man dazu sagen. Jeder ist seines Glückes Schmied! Wir müssen uns um unseren eigenen Parteiaufbau kümmern, ohne nach den anderen zu schielen“, beginnt AfD-Ortssprecher Harald Walter die Diskussion zur Austrittswelle bei den „Bürgern für Hanau“: „Man kann die Frustration verstehen, wenn man mit heeren Zielen antritt und im realen Politikbetrieb doch den Verlockungen der Hanauer Günstlingswirtschaft erliegt. Spannender wird es, wenn man das ganze bürgerliche Lager betrachtet. Das große Abservieren in der FDP, dem im Kreis mit Alexander Noll und in der Stadt mit Prof. Piesold zwei wertvolle Fachleute zum Opfer fielen. Der unsägliche Niedergang der CDU mit Hauen und Stechen und Notkandidaten im kompletten MKK. Dass die Bürger im Kreis nicht einen einzigen der CDU Kandidaten als Bürgermeister sehen wollten, spricht Bände.“

Und weiter: „Lasst uns also das Erbe antreten und um die Menschen werben. Die Wähler haben ja eine von Korruption und Skandalen unbelastete bürgerliche Alternative. Nicht nur in Deutschland, sondern auch in Hanau! So möchte ich an die Bürger appellieren: Kommt zu uns! Arbeitet mit! Bringt Euch ein! Noch haben wir die Liste für die Kommunalwahl nicht geschlossen. Gerne würden wir auch parteilose Kandidaten aufstellen, die für unsere Heimatstadt etwas zu sagen haben! Was wir genauso dringend brauchen könnten, wären Kandidaten für die hinteren Listenplätze, die nicht ins Parlament einziehen!“ Hintergrund hier ist das spezielle hessische Wahlrecht. Man braucht eine Mindestkandidatenzahl, um bei der Mandatsverteilung nicht benachteiligt zu werden! Unter der mailadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! sind Kandidaten willkommen.“

Zu den "Querelen" bei den BfH wollte Mehmet Baysöz, stellvertretender Ortssprecher, doch noch etwas anfügen: „Was mich, der in einer Bürgerrechtspartei für 'Mut zur Wahrheit' antritt, stört, sind die Berichte zu den rassistischen Ausfällen innerhalb der BfH. Wenn die Aussteiger hier behaupten, sie wüssten von nichts, würde ich mir dringend mehr Ehrlichkeit wünschen. Trotzdem bieten wir natürlich allen ehemaligen BfHlern, die zum Grundgesetz stehen und Recht und Ordnung wieder herstellen wollen, eine Mitarbeit an. Bei uns finden sie einen Raum, in dem man über die Hanauer Zukunftsfragen frei sprechen darf. Gerade wir in Hanau wissen, wie erfolgreiche Integration funktioniert. Bis zur katastrophalen Grenzöffnung 2015 waren wir auf einem guten Weg.“

Vorstandsmitglied Marco Eisert richtete zum Abschluss den Blick auf Großkrotzenburg: „In Krotzenburg ist es ähnlich. Die Altparteien lösen sich auf. Kein Nachwuchs, keine Ideen, dafür Zank und Neid. Auch hier entsteht mit der IZG eine Gegenbewegung, die enttäuschte Bürger sammelt. Vielleicht sollten wir in Großkrotzenburg keine eigene AfD-Liste aufstellen, um die bürgerlichen Kräfte nicht noch weiter zu zersplittern. Auch die Überlegung einer Zusammenarbeit mit der Großstadt Hanau auszuloten, stammte ja als ursprünglich vom Ortsverband der AfD.“

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