Für Erhalt des Reha-Beckens der Martin-Luther-Stiftung

Hanau
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Die Schließung des Reha Beckens unter der Regie der Martin-Luther-Stiftung gerade jetzt in der schlimmen Zeit der Pandemie hat die BfH-Fraktion und den Vorstand der Wählergemeinschaft kalt erwischt.

Der Fraktionsvorsitzende Oliver Rehbein sieht in der Schließung eine „schwere Prüfung für die Jüngsten und die Ältesten in der Stadt“. Für ihn sind die wichtigen Säulen der Sportförderung der Stadt Hanau „Maß aller Dinge!“. Rehbein erinnert daran, dass die BfH sich immer für den Erhalt der städtischen Bäder eingesetzt und den Verkaufsüberlegungen der CDU, gemeinsam mit der Kleeblattkoalition, eine Absage erteilt hat. Diese wichtigen Grundsatzentscheidungen, nämlich die Bäder „nicht kaputt zu sparen“ und stattdessen zu erhalten und sogar auszubauen, hat die BfH zu keinem Zeitpunkt bereut. Im Gegenteil hat sie die Beschlüsse zur Übernahme des jährlichen Defizites aus Mitteln der Holding mitgetragen. Dass nun ein zusätzlicher Baustein der Grundversorgung von Kindern und alten und /oder bewegungseingeschränkten Menschen im Bereich des Wassersportes wegfallen soll, bedauert Rehbein sehr.

Annedore Stübing, Vorsitzende des Präventionsrates der Stadt Hanau ergänzt, dass es natürlich gerade für die älteren Menschen Bewegung im Wasser von großer Bedeutung ist, da durch den Wasserauftrieb die Knochen bei der Bewegung entlastet werden. Viele ältere Mitmenschen genießen daher auch noch das Schwimmen mit großer Freude. Anerkanntermaßen unterstützen auch Wassergymnastik und ähnliche Angebote physiotherapeutischer Art die Mobilität und den Erhalt der Mobilität des Bewegungsapparates. Stübing, die auch Vorsitzende des Auschusses Kultur, Schule und Sport ist ergänzt, dass so insbesondere Schwimmen und alle Fortbewegungsarten im Wasser bei vielen älteren Menschen zum Wohlbefinden beitragen und einer möglichst langanhaltenden stabilen Gesundheit förderlich sind.

Für Klaudia Mänz, ehemalige Betreiberin einer Schwimmschule und aktives Mitglied bei der DLRG, ist Schwimmen von klein auf immens wichtig ist. Sie betont, dass immer weniger Kinder heutzutage schwimmen können. Wenn man zum Wachdienst in den Hanauer Bädern eingeteilt ist, „bekommt man es mit der Angst zu tun, wenn man die Bewegungsunfähigkeit vieler Kinder heutzutage mit ansehen muss“ führt Mänz aus. Auch die Arbeit mit körperlich und geistig behinderten Menschen im Wasser ist ungleich leichter für die, „die unsere Hilfe am Nötigsten haben“. Ebenso wie die TGH bietet die DLRG Schwimmkurse an. „Alle sind voll und es gibt Wartelisten. Das zeigt doch, dass der Betrieb dieses kleinen Reha-Beckens von großer Wichtigkeit für die Hanauer Kinder ist!“

„Es ist ja noch nichts verloren“, betont Rehbein und fordert die Verantwortlichen aus dem Aufsichtsrat der Stiftung auf, im Sinne einer positiven Lösung des Problems auf die Stadt zuzugehen und das Gespräch zu suchen. Bei allem Kostendruck auf viele Bereiche des Sozialsystems, darf eine Schließung nur das allerletzte Mittel sein. Es gibt auf dem Weg dahin viele Möglichkeiten, die es noch auszuschöpfen gilt, schließt Oliver Rehbein ab.

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