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Er gilt somit als Ursprung aller Weihnachtssterne. Jeweils ein Exemplar davon leuchtet im Advent und dann bis 31. Januar 2021 bei Nacht erstmals auf den Friedhöfen Steinheim-Nord und -Süd sowie dem Friedhof Klein-Auheim. Damit beschenkte die Stein-Auheimer Ökumene die städtische Friedhofsverwaltung. Stadtrat Thomas Morlock dankt für das "stimmungsvolle Geschenk und die gute Idee". In der jetzigen Pandemie-Zeit seien solche Symbole "wichtiger denn je". Die Sterne sind auf den drei Friedhöfen jeweils an der Trauerhalle außen sichtbar angebracht, wo Strom für deren Beleuchtung zur Verfügung steht. Zudem müssen sie hoch genug hängen, damit sie nicht einfach entwendet werden können.

Die Kunststoffsterne haben einen Durchmesser von 40 Zentimetern. Seitens der Stein-Auheimer Ökumene übergaben die Pfarrerinnen Heike Zick-Kuchinke, Ann-Sophie Huppers und Daniela Wieners sowie Pfarrer Lukasz Szafera die außergewöhnlichen Adventsgeschenke. Der Herrnhuter Stern entstand vor mehr als 160 Jahren bei der gleichnamigen Brüdergemeinde. Im 19. Jahrhundert leuchtete der erste Stern aus Papier und Pappe in den dortigen Internatsstuben. Von einem Lehrer im Mathematikunterricht erdacht, diente er zum Vermitteln eines besseren geometrischen Verständnisses. Fortan bastelten die Kinder am ersten Sonntag im Advent ihre Sterne und trugen diesen Brauch in ihre Familien.

Die Herrnhuter Brüdergemeine ist eine aus der böhmischen Reformation herkommende nominell überkonfessionelle christliche Glaubensbewegung.

Foto: Michael Schneider hat in Steinheim-Süd den Herrnhuter Stern aufhängen helfen. Die Sterne sind auf den drei Friedhöfen jeweils an der Trauerhalle angebracht. Foto: Stadt Hanau

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