Auch wenn die Umstände sich ändern: Die Weihnachtsbotschaft von Hoffnung auch in dunklen Zeiten bleibt – und sie kommt mit vielen Angeboten an den Feiertagen auch nach Hause.
Auch wenn die Umstände sich ändern: Die Weihnachtsbotschaft von Hoffnung auch in dunklen Zeiten bleibt – und sie kommt mit vielen Angeboten an den Feiertagen auch nach Hause.

Für Präsenzangebote ist Voranmeldung dringend erforderlich.
Online, ausgedruckt oder in Tüten als „Weihnachten zum Mitnehmen“ für die Gottesdienstfeier zuhause, als Predigtpodcast, Krippen-Hörspiel oder vor Ort im Freien mit viel Abstand – Weihnachten wird in diesem Jahr anders, aber gleichzeitig vielfältiger, digitaler, und kommt auch nach Hause. Und die Botschaft von Gott, der Mensch wird, die Hoffnung für Frieden unter den Menschen auf Erden geht weiter.
Noch umfangreicher als zu Ostern während des ersten Lockdowns machen viele Kirchengemeinden im Mittel- und Ostkreis Offenbach sowie in den Hanauer Stadtteilen Steinheim und Klein-Auheim auch Online-Angebote zum Weihnachtsfest:
Präsenz unter freiem Himmel
Kreative und verantwortbare Wege gehen nach derzeitigem Planungsstand etliche Kirchengemeinden bei der Gestaltung ihrer so genannten „Präsenzgottesdienste“: So feiert etwa die Urberacher Petrusgemeinde am Heiligen Abend im Urberacher Waldstadion auf dem Viktoria-Sportgelände, die Evangelischen in Heusenstamm am Bannturm, die in Seligenstadt im Erdgeschoss eines Parkdecks – jeweils unter einem großen Dach und an der frischen Luft. Auch in anderen Kirchengemeinden sind Openair-Gottesdienste am Heiligen Abend und darüber hinaus geplant. Wo und wie ihre Kirchengemeinde feiert, erfahren Interessierte – laufend aktualisiert - auf den Internetseiten ihrer Kirchengemeinden.
Appell an Gottesdienstbesucher*innen: Rücksicht, Geduld und Abstand als Zeichen der Nächstenliebe
Für alle stattfindenden Vor-Ort-Angebote bittet die stellvertretende Dekanin des Evangelischen Dekanats Rodgau, Sonja Mattes, Besucherinnen und Besucher in diesem Jahr um besondere Rücksichtnahme und um die dringende Einhaltung aller Abstands- und Hygieneregeln: „Wir stecken in schwierigen Entscheidungen, was die Durchführung von Präsenzgottesdiensten angeht. Für alle, welche die Einkehr, Gemeinschaft auf Abstand und das Gebet aber gerade jetzt für ihre Seele brauchen, versuchen unsere Gemeinden verantwortbare Angebote zu machen. Umso mehr brauchen wir aber die Unterstützung aller Teilnehmenden, die sich bitte an die Regeln halten: Machen Sie sich nur auf den Weg, wenn Sie eine bestätigte Anmeldung zu einem Gottesdienst an Heiligabend oder an Weihnachten haben.“ Zudem appelliert die evangelische Pfarrerin, frühzeitig da zu sein und vor allem am Ein- und Ausgang auf genügend Abstand zu anderen Besucherinnen und Besuchern zu achten. „Wer Nächstenliebe üben und die Botschaft von Weihnachten beherzigen möchte, fängt am besten so damit an.“
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