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Mit diesen Worten würdigt Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) in einem Nachruf gemeinsam mit Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck (SPD) den Verstorbenen, der am Runden Tisch der Religionen in Hanau die örtliche Bahá'í-Gemeinde vertrat. "Wir verlieren einen leidenschaftlichen Mitstreiter für eine friedliche, tolerante Stadtgesellschaft", sagt Vorsteherin Funck.

Der Runde Tisch der Religionen in Hanau besteht als freiwillige Zusammenkunft aus 29 Religionsgemeinschaften.  Er wurde 2013 auf Einladung der Stadt Hanau ins Leben gerufen. Die Stadt Hanau ist durch den Oberbürgermeister und die Stadtverordnetenvorsteherin vertreten. Beide leiten die Sitzungen; es gibt keinen Vorstand, jedoch eine Arbeitsgruppe zum Vorbereiten der Aktivitäten. Diese wurde zur Organisation des Festes der Religionen im August 2019 ins Leben gerufen und blieb darüber hinaus für nachfolgende gemeinsame Aktionen bestehen.

"Ziel des Runden Tisches ist die Förderung und Intensivierung des Dialogs und der Kommunikation zwischen den Religionen, dazu hat Wolfgang Weber einen wichtigen Beitrag geleistet", führen Kaminsky und Funck weiter aus. So habe der Verstorbene mit viel Engagement das erste Fest der Religionen organisiert und auch ein kürzlich veröffentlichtes Video zum interreligiösen Gedenken an die Opfer der rassistischen Mordanschläge vom 19. Februar 2020 koordiniert. Darauf nimmt auch der Runde Tisches der Religionen in seinem Gedenken an Wolfgang Weber Bezug. Er bringt die "Trauer und große Bestürzung" zum Ausdruck, welche die am Runden Tisch der Religionen in Hanau vertretenen Gemeinde empfänden anlässlich der Nachricht vom plötzlichen Tod ihres Mitstreiters. Der Verstorbene habe "aus Herzensüberzeugung das Wohl der gemeinsamen Sache über die Anerkennung seiner eigenen Person oder Gemeinde gestellt". Weber werde "als Gesprächspartner, Ideengeber, Friedensstifter und Freund schmerzlich vermisst".

"Wolfgang Weber war stets aufgeschlossen, voller Tatendrang und Enthusiasmus, dem es ein tiefes Herzensanliegen war Menschen und Kulturen zusammenzubringen", äußert sich auch die Geschäftsführerin des Runden Tisches der Religionen, Karin Gorzelitz, tief bestürzt über diesen "großen Verlust eines so wunderbaren Menschen". Für die Bahá’í-Gemeinde habe sich Herr Weber über Jahre hinweg am "gemeinsamen Bemühen um Verständigung" beteiligt und dabei eine führende Rolle eingenommen. Durch sein Wirken und seinen "tief verwurzelten Wunsch nach gesellschaftlichem Frieden" habe Weber wesentlich die Arbeit und das Auftreten des Runden Tisches der Religionen in Hanau geprägt. Weber starb im Alter von 67 Jahren. Erst vor zwei Jahren war er in Pension gegangen, nachdem er zuletzt als  Regierungsoberrat  beim Hessischen Landesrechnungshof gewirkt hatte. In seinem Ruhestand hatte er die Bienenzucht als neues Hobby entdeckt und berichtete häufig, welche Freude ihm das bereite.

Foto: Stadt Hanau

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