Hanaus OB Kaminsky hisst Regenbogenflagge auf dem Marktplatz

Hanau
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Als unübersehbares Zeichen der Offenheit und Toleranz hat Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) am Mittwoch auf dem Hanauer Marktplatz die Regenbogenflagge gehisst. Die Brüder Grimm Stadt reihte sich damit am Mittwoch ein unter die Städte, die mit ähnlichen Aktionen klar Position beziehen wollen in der Auseinandersetzung der Stadt München mit der UEFA.

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Diese hatte es der bayrischen Stadt als Austragungsort des Fußball-Europameisterschaftsspiels Deutschland gegen Ungarn untersagt, die Arena in Regenbogenfarben erstrahlen zu lassen. Dabei sollte das leuchtend bunte Stadion als Symbol der Solidarität und offenen Kritik gegen ein Gesetz in Ungarn, das unter anderem die Informationsrechte von Jugendlichen im Hinblick auf Homo- und Transsexualität einschränkt, verstanden werden.

Dabei ist es nicht das erste Mal, dass die Stadt sich eindeutig in dieser Frage positioniert und die Regenbogenflagge auf dem Marktplatz gehisst wird. Seit einigen Jahren ist sie am 17. Mai, dem internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie, ebenfalls dort zu sehen.

"Es ist wichtig und richtig, dass wir uns im Privaten und öffentlich gegen die Diskriminierung von Mitmenschen wehren", so Kaminsky. Ungarn und das homophobe Gesetz seien nur das jüngste Beispiel für die zum Teil gravierenden Missstände und die mangelnde Toleranz gegenüber alternativen Lebensentwürfen. In vielen Ländern würden Menschen, deren sexuelle Orientierung von der Tradition abweiche, bestraft oder an den Rand der Gesellschaft gedrängt. "Das kann nicht sein und damit dürfen wir uns nicht abfinden." In einer aufgeklärten und modernen Gesellschaft wie der unsrigen sollte die sexuelle Orientierung eines Menschen keine Rolle spielen.

"Hanau steht zusammen! Das ist keine leere Floskel, wie wir in den vergangenen Monaten deutlich gezeigt haben", machte der OB deutlich, dass für ihn Menschenrechte nicht verhandelbar sind und für alle gelten, egal welcher Herkunft, Religion oder sexueller Orientierung. "Unsere Stadt steht für Vielfalt und Offenheit. Gemeinsam kämpfen wir gegen Rassismus und Diskriminierung."

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