LINKE: EU-Kanton Rhein-Main duldet Rassisten als Mitglieder

Hanau
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Die Partei "DIE LINKE" lehnt eine Teilnahme an einer Podiumsdiskussion des EU-Kanton Rhein-Main (wir berichteten) anlässlich der Bundestagswahl ab.

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"Als Partei sind wir zwar immer daran interessiert, an Veranstaltungen teilzunehmen, um den Menschen unsere Positionen näherzubringen. Zugleich sind wir aber auch unseren Grundsätzen verpflichtet. Und dazu gehört auch, dass wir uns konsequent gegen Rassismus wenden", heißt es in einer Pressemitteilung.

Und weiter: "Und da haben wir ein Problem mit dem EU-Kanton Rhein-Main. Dieser hat zum Beispiel im Dezember letzten Jahres gemeinsam mit der Freien Christengemeinde in Hanau Erika Steinbach ein Forum geboten, um aus ihrem Buch zu lesen und dafür Werbung zu machen. Der Vorsitzende des EU-Kantons hat dabei unter anderem seine 'Bewunderung' für das Engagement Erika Steinbachs ausgedrückt. Wer sich Erika Steinbach einlädt und ihr Buch bewirbt, hat sich aus unserer Sicht ganz klar positioniert. Deweiteren ist Dr. Gerhard Stehlik nicht nur Gründungsmitglied des EU-Kantons Rhein-Main, sondern auch Mitglied der AfD, einer in großen Teilen rassistischen Partei. Und laut einer Pressemitteilung des EU-Kantons vom August 2019 ist der Republikaner und Rassist Bert-Rüdiger Förster ('Rettet unsere Mädchen und Frauen vor geilen Arabern und Dieben') ebenso ein Mitglied des EU-Kantons. Für uns stellt es sich deshalb so dar, dass diese Podiumsdiskussion von einer Organisation durchgeführt wird, die - zumindest derzeit - Rassisten als Mitglieder und ebenso rassistische Parteien duldet. Wir als LINKE wollen aber durch unsere Teilnahme nicht dazu beitragen, dass solche Positionen 'normal' werden und noch weitere Verbreitung finden. Wir bedauern, dass andere Parteien das offenbar anders sehen, was aber nichts an unseren Grundsätzen und den daraus abgeleiteten Konsequenzen ändert."



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