Jubiläumsfeier anlässlich „10 Jahre Stadtteilmütter!“

Hanau
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Im Garten des Vereins Sprungbrett Familien- und Jugendhilfe e.V.  fand jüngst eine kleine Feier anlässlich des 10-jährigen Bestehens des Angebotes der Stadtteilmütter in Hanau statt.

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Die ehrenamtlichen Elternlotsinnen sind seit 2011 in ganz Hanau tätig und stehen vorrangig Familien mit Migrationshintergrund mit Rat und Tat zur Seite. Neben den 11 aktiven Stadtteilmüttern waren Bürgermeister Axel Weiss-Thiel, Andrea Pillmann von der Stabstelle Prävention und Meryem Tasan Özbölük als ehemalige Projektmitarbeiterin vor Ort. Von Sprungbrett begrüßten Projektkoordinatorin Heike Lebzien und Geschäftsführer Matthias Skotnik die Gäste.

"Zehn Jahre Stadtteilmütter Hanau, das ist ein sehr freudiger Anlass", sagte Bürgermeister Axel Weiss-Thiel. In den vergangen zehn Jahren haben Sie mit Ihrer Arbeit viel Gutes bewirkt und wichtige Integrationshilfe geleistet!" Über 1200 Familien hätten sich in den vergangenen zehn Jahren an die Stadtteilmütter gewandt, dies sei entsprechend vielen Kindern zugutegekommen. "Auch die Netzwerkpartner in Hanau nehmen Ihre Unterstützung regelmäßig und gerne in Anspruch, weil Sie die Familien erreichen!", so der Bürgermeister. "In Hanau leben 140 Nationen und Jahr für Jahr kommen neue Menschen hinzu, die hier völlig fremd sind und oft unsere Sprache noch nicht sprechen." Es gebe viel Unterstützung für diese Menschen, aber es fehle ihnen zumeist die Kenntnis darüber und oft auch das Vertrauen in die Institutionen vor Ort. "Hier spielen Sie als Brückenbauerinnen eine sehr bedeutende Rolle", sagte Weiss-Thiel: Sie sprechen ihre Sprache und haben den kulturellen Hintergrund und das entsprechende Einfühlungsvermögen sowie die notwendigen Kenntnisse, um diesen Menschen weiterzuhelfen und sie zu beraten."

Seit Beginn des Projektes haben 17 Frauen die Schulung zur Stadtteilmutter durchlaufen. 11 davon sind als aktuell als ehrenamtliche Elternlotsinnen, sogenannte Stadtteilmütter tätig. Tasan-Özbölük betont, dass jede einzelne der 11 Frauen eine Bereicherung sei für die Gruppe durch ihre Persönlichkeit, ihre Erfahrungen, ihre sprachlichen und kulturellen Kenntnisse, zu denen Türkisch, Russisch, Polnisch, Aserbaidschan, Persisch, Somalisch, Italienisch, Marokkanisch und Arabisch zählen. Projektkoordinatorin Lebzien dankte ihnen herzlich für das Engagement, die Ausdauer, Offenheit und Herzlichkeit: "Ihr wart wichtige Wegbereiter und Türöffner im Kontakt mit den Institutionen und im Kontakt zu den Familien", sagte sie. In den vergangenen Jahren seien verschiedenste Krisen zu bewältigen gewesen, bei denen die Stadtteilmütter wertvolle Unterstützung geleistet hätten: "Die Ankunft der Flüchtlinge in Hanau 2015, der rassistische Anschlag im Februar 2020 und die darauffolgende Pandemie", zählte Lebzien auf. Die Stadtteilmütter hätten es geschafft, auch unter Coronabedingungen mit den Familien in Kontakt zu bleiben und sie auf Unterstützungsangebote hinzuweisen.

Neben der ganz alltäglichen Unterstützung der Familien habe es in den vergangenen 10 Jahren einige Highlights gegeben, wie den Bürgerempfang beim Bundespräsidenten Gauck und den Erhalt des Hanauer Integrationspreises im Jahr 2013, so die Projektkoordinatorin. Lebzien bedankte sich zudem bei allen Förderern und Sponsoren zu denen zählen: Modellregion Integration, Kathinka-Platzhoff-Stiftung, Service Clubs Hanau (Zonta, Inner Wheel) und bei der Stadt Hanau der Fachbereich Bildung, der städtische Fachbereich Soziale Dienste und Integration, der Präventionsrat der Stadt Hanau sowie das Unternehmen Evonik.  "Ich freue mich auf weitere erfolgreiche und fruchtbare Zusammenarbeit in der Zukunft!", sagte sie.

Foto: Neben den 11 aktiven Stadtteilmüttern waren Bürgermeister Axel Weiss-Thiel (1.v.r), Andrea Pillmann von der Stabstelle Prävention und Meryem Tasan Özbölük als ehemalige Projektmitarbeiterin vor Ort. Von Sprungbrett begrüßten Projektkoordinatorin Heike Lebzien und Geschäftsführer Matthias Skotnik die Gäste.



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