Auf Auheimer Straße soll Radroute entstehen

Hanau
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"Damit kommt die Radinfrastruktur in Hanau mit einem großen Schritt voran", ist Stadtrat Thomas Morlock (FDP) überzeugt.

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Denn mit der geplanten Verbindung auf der Landesstraße 3309 von der Depotstraße bis zur Willy-Brandt-Straße in der Innenstadt werde "endlich die derzeit noch schwierige Radverkehrsanbindung von Großauheim an die Hanauer Innenstadt und den Hauptbahnhof entscheidend verbessert". Eine entsprechende Absichtserklärung zur Auheimer Straße haben Hessen Mobil (Außenstelle Gelnhausen) und die Stadt Hanau jetzt unterzeichnet.

"Nachdem in diesem Jahr in Betrieb genommenen Pop-up-Radweg auf der Aschaffenburger Straße schaffen wir 2022 eine weitere Schnellverbindung auf einer Ausfallstraße", erklärt der Stadtrat weiter. Damit werde das Mobilitätsleitbild, mit dem der Radverkehr entscheidend gestärkt werden soll, "weiter mit Leben erfüllt". Und eine Hauptforderung aus dem Stadtteil-Entwicklungsprozess in Großauheim werde in die Tat umgesetzt.

Morlock fügt als weiteres Argument hinzu, "dass die L 3309 nicht vierspurig vorgehalten werden muss". Das hätten Instandsetzungsarbeiten mit entsprechenden Verkehrseinschränkungen vor geraumer Zeit gezeigt. Die Absichtserklärung von Stadt und Hessen Mobil stellt gleich im ersten Satz heraus, dass "das Radfahren in der Region und der Stadt Hanau attraktiver werden" solle. Das gelte insbesondere vor dem Hintergrund, dass mit der Zunahme von elektrisch betriebenen Pedelecs auch mehr Radverkehr auf mittleren Distanzen zu erwarten sei. Nötig seien "moderne, leistungsfähige Radverkehrsanlagen", auf denen sich "zügig, komfortabel und sicher vorankommen" lasse. In der Region solle daher Schritt für Schritt ein Wegenetz entstehen, das Wohnorte und Arbeitsplätze verbinde, heißt es im Letter of Intent (LoI) weiter. Das könne Pendlerinnen und Pendler dazu bewegen, den Drahtesel regelmäßig zu nutzen.

Eine Studie des städtischen Eigenbetriebs Hanau Infrastruktur Service (HIS) soll im nächsten Schritt eine sinnvolle Radwegführung und Trassenform untersuchen, den groben Kostenrahmen benennen und zeigen, in welcher Art Baurecht zu schaffen ist. Sie wird zudem mit der entstehenden Machbarkeitsstudie für die Radschnellverbindung Hanau-Aschaffenburg abgestimmt. Die Studie soll Ende 2021 fertiggestellt sein.



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