Brüder Grimm Festspiele ziehen positive Bilanz für 2021

Hanau
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Die 37. Festspiele der Brüder Grimm Festspiele sind erfolgreich über die Bühne gegangen.

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Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) und Festspielintendant Frank-Lorenz Engel blicken positiv auf eine außerordentliche Festspielsaison zurück: "Die erschwerten Probenbedingungen, die Ungewissheit, ob wir spielen können, die im Hinblick auf die Inzidenz sogar eine Verschiebung der Spielzeit auf Juli und August notwendig machte, stellte uns vor große Herausforderungen. Auch als klar wurde, dass wir spielen würden, verlangten alle Fragen eines Betriebs mit geringerer Kapazität, mit Abständen und 3G-Regelungen großen Einsatz, Umdenken und Flexibilität von allen Mitwirkenden ab. Doch der Aufwand hat sich sichtlich gelohnt", freut sich Frank-Lorenz Engel erleichtert.

Das ursprünglich für 2020 angesetzte Programm konnte nun in diesem Jahr der fast identischen Besetzung durchgeführt werden. Lediglich die Verschiebung auf Juli und August machte kleinere Umbesetzungen notwendig. "Der Aufwand für einen Festspielbetrieb unter Pandemie-Bedingungen war beträchtlich. Neue Probenorte mussten gefunden werden, extra Garderoben-Container beschafft und viele Abläufe auf den Kopf gestellt werden", so Engel. Ensemble und Mitarbeiter unterzogen sich täglich Corona-Schnelltests und während der Probenzeit auch zusätzlichen PCR-Tests. "Dass wir keinen einzigen Corona-Fall unter unseren Mitwirkenden zu verzeichnen hatten, spricht für die Vorkehrungen, die wir getroffen haben", erklärte Kaminsky.

Die dynamische Entwicklung der Pandemie ließ zur Premiere nur rund 300 Sitzplätze zu – ein Viertel der üblichen Kapazität. Zu Beginn war nur jede zweite Reihe bestuhlt und es mussten zwei Plätze Abstand zwischen den Haushalten eingehalten werden. Zum Ende der Saison hin konnten alle Reihen mit einem Platz Abstand im Schachbrettmuster besetzt werden und die Kapazität auf etwa zwei Drittel der üblichen 1230 Plätze ausgeweitet werden. Die wechselnden Bedingungen machten händische Umsetzungen notwendig, bei denen viele helfende Hände gebraucht wurden: MitarbeiterInnen von Frankfurt Ticket, Festspielbüro und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer arbeiteten Hand in Hand, um, so gut wie unter den jeweiligen Bedingungen leistbar, allen ein gutes Besuchserlebnis zu ermöglichen. "Der Tisch, an dem die Umsetzungen für die nächsten Vorstellungen durchgeführt wurden, glich mit all den ganzen Plänen und Listen zweitweise eher einer Generalstabsplanung", scherzte Engel.

Am Ende haben 36.195 Zuschauerinnen und Zuschauer die 37. Brüder Grimm Festspiele 2021 besucht. Das entspricht rund 45 % der Gesamtbesucherzahl der Saison 2019 vor Beginn der Pandemie. Die Angebote des Rahmenprogramms bestehend aus "Open Stage", "Ich, Hölderlin!" und der Workshops für Kinder und Jugendliche nahmen 558 Personen wahr.

"Das Publikum verlebte im Amphitheater Hanau endlich wieder einen tollen und vor allem sicheren Festspielsommer", freut sich Oberbürgermeister Claus Kaminsky. Mit Blick auf die Umstände und die Besucherzahlen dankte der Oberbürgermeister Engel und allen Mitwirkenden für das Geleistete. Die neue Festspielsaison startet am 13. Mai 2022 mit dem Musical "Drosselbart!". Mit auf dem Programm stehen das Familienstück mit Musik "Brüderchen und Schwesterchen", "Aladin und die Wunderlampe" und "Ein Sommernachtstraum" in der Reihe Grimm Zeitgenossen.



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