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Bürgermeister Axel Weiss-Thiel (SPD) übergab dieser Tage gemeinsam mit dem Leiter der Abteilung Kinder- und Jugendarbeit, Thomas Boeuf, den Scheck, der zur Mitfinanzierung eines dringend benötigten Sanitäranbaus am Stammesheim in der Frankfurter Landstraße dient. Der Jugendhilfeausschuss hatte der beantragten Unterstützung in seiner letzten Sitzung ebenfalls bereits zugestimmt.

Wie der Bürgermeister bei dem Ortstermin auf dem weitläufigen Gelände sagte, ist die großzügige Förderung auch ein Zeichen der Anerkennung für die gute Jugendarbeit, die der Pfadfinderstamm seit vielen Jahren verlässlich leistet. Insbesondere das jüngste Langzeitprojekt "Erschließung eines Geländes als ökologischer Erlebnis-, Lern- und Handlungsraum", das nach der Erweiterung des Areals am Stammesheim ins Leben gerufen wurde, zeichnet sich nach seinen Worten durch seine Nachhaltigkeit aus. "Im Rahmen dieses Projektes werden das Stammesgelände und Vereinsheim durch immer neue Teilprojekte belebt, die auf Basis der grundlegenden sozialen, pädagogischen und ökologischen Erkenntnisse weiterentwickelt werden. Die Ideen und Wünsche aller Kinder und Jugendlichen werden dabei immer einbezogen", so Weiss-Thiel.

Seit mehr als 65 Jahren ist der Pfadfinderstamm Wildwasser e. V. kontinuierlich in Hanau aktiv. Zur Zeit zählt er rund 90 Mitglieder, die mehrheitlich der Altersgruppe der 7 bis 16jährigen Mädchen und Jungen angehören. Darüber hinaus wird auch für Kinder ab 4 Jahren bereits ein altersentsprechendes Pfadfinder-Programm angeboten. Auf einem von der Stadt Hanau in Erbpacht überlassenen Grundstück von 1800 Quadratmetern wurde im Jahre 2000 mit sehr viel Engagement und Eigeninitiative ein Pfadfinderheim errichtet, das seither für Bastel-, Spiel- und Werkaktivitäten im Rahmen der regelmäßigen Gruppentreffen genutzt wird, die die regelmäßig stattfindenden Outdoor-Aktivitäten ergänzen.

Im Jahr 2012 gelang es dem Stamm, das unmittelbar angrenzende Gelände mit einer Fläche von rund 2500 Quadratmetern zu erwerben. Das Areal, auf dem sich einige verwilderte Kleingärten befanden, eröffnete neue Entwicklungs- und Entfaltungsmöglichkeiten. In zunehmendem Maße nutzen zwischenzeitlich nicht nur vereinsinterne Gruppen das weitläufige naturnahe Stammesgelände für Gruppenstunden, Freizeiten, Zeltlager und umfangreiche Aktivitäten, sondern auch viele Pfadfinder- und Jugendgruppen aus ganz Deutschland und aus dem benachbarten Ausland. Wie Stammesführer Nils Weth im Gespräch mit dem Bürgermeister erläuterte, hat sich das Stammesheim als ein zentraler Anlaufpunkt weitläufig etabliert. "Da von hier aus auch Ausflüge in die Stadt und das Umland unternommen werden, nehmen die Besucherinnen und Besucher viele positive Eindrücke von Hanau mit."

Hartmut Lörcher, erster Vorsitzender des Fördervereins des Stammes, erläuterte, dass angesichts dieser erweiterten Nutzung des Geländes und Stammesheims die sanitären Verhältnisse, die seinerzeit beim Bau im Jahr 2000 geschaffen wurden, nicht mehr den aktuellen Anforderungen entsprechen. Danach mangelt es nicht nur an warmem Wasser in den Toilettenräumen oder an Duschen, sondern auch an einem behinderungsgerechten Sanitärraum. "Um nachhaltig eine integrative Inklusionsarbeit innerhalb des Pfadfinderstammes und für Gäste anbieten und gewährleisten zu können, benötigen wir dringend eine solche Einrichtung."

Geplant ist nach seinen Worten, den Sanitäranbau durch einen Bauträger in einer verschließbaren Ausbauvariante zu errichten, damit der Stamm um den Innenausbau entsprechend der personellen Ressourcen und finanziellen Rahmenbedingungen selbst in Eigenregie vornehmen kann. Dabei sollen die Kosten für das Bauvorhaben die eigentliche Kinder- und Jugendarbeit nicht einschränken. Leider, so Lörcher weiter, schlage die infolge der Corona-Pandemie eingetretene inflationäre Preissteigerung im Baugewerbe sich auch bei diesem Projekt nieder. Während der Verein im Jahr 2017 noch von einem realistischen Kostenrahmen von 60.000 Euro ausgehen konnte, rechnet man aktuell nach ersten Angeboten mit Kosten von rund 85.000 Euro belaufen werden. Der Verein hat dafür bereits eine Rücklage in Höhe von 30.000 Euro geschaffen. "Mit dem Zuschuss der Stadt haben wir jetzt die notwendige Planungssicherheit, um das Vorhaben weiter vorantreiben zu können."

Foto: Thomas Boeuf, Marleen Fritsche, Adrian Gold, Hartmut Lörcher, Nils Weth und Bürgermeister Axel Weiss-Thiel (v.l.n.r.) bei der Scheckübergabe auf dem Gelände des Pfadfinderstammes "Wildwasser". Quelle: Stadt Hanau



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