Konzeptvergabe für Schlossplatz und Kanzleigebäude aufgehoben

Hanau
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Im Einvernehmen mit der Bietergemeinschaft Baugesellschaft Hanau und Terrmag GmbH hat der Magistrat in seiner jüngsten Sitzung der Aufhebung der Konzeptvergabe für das Areal am Kanzleigebäude und dem Haus des Handwerks sowie des Kauf- und Erbbaurechtsvertrages zugestimmt.

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Die Stadtverordnetenversammlung wird sich mit dieser Frage in ihrer nächsten Sitzung am 8. November befassen.

Wie Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) dazu erklärte, ist die Wirtschaftlichkeit der bisherigen Projektausrichtung aufgrund der andauernden Corona-Pandemie nicht mehr gegeben und die angestrebte Nutzung nicht realisierbar. "Ich bedauere es sehr, dass die sehr gute Konzeption mit überaus positiven Wechselwirkungen für die gesamte Altstadt nicht in der geplanten Form realisiert werden kann. Aber vor diesem Hintergrund ist die Entscheidung, zurück auf Null zu gehen und mit einem gewissen zeitlichen Abstand, der auch mehr Sicherheit der pandemischen Lage und ihrer Auswirkungen bringt, neu nachzudenken."

Im September 2019 hatten Stadtverordnetenversammlung und Magistrat das Verfahren der Konzeptvergabe zugunsten der Baugesellschaft Hanau und der Terrmag GmbH, die sich als Bietergemeinschaft beteiligt hatten, entschieden. Dabei bot der Weg der Konzeptvergabe die Möglichkeit, die Veräußerung des Grundstücks "Haus des Handwerks" und die Bestellung eines Erbbaurechts am Kanzleigebäude nicht auf der Grundlage des höchsten Kaufpreisgebots zu beschließen, sondern auf der Basis des besten Konzepts für Städtebau, Architektur und Nutzung.

Der attraktive Nutzungsmix, der der Entwurf der Bietergemeinschaft auszeichnete, umfasste unter anderem auch die Anmietung größerer Raumflächen durch die Tanzschule Berné. "Die Tanzschule ist ein Magnet für Menschen aller Altersgruppen," waren sich OB und die städtischen Gremien sicher, dass die Ansiedlung an dieser Stelle ein höchst attraktives Element zur Belebung des Schlossplatzes und des Quartiers sein würde. Diese Pläne haben sich nach Kaminskys Worten aufgrund der Corona-Pandemie zerschlagen. "Eine Alternative, die für ähnlich gute Frequenzen in der Altstadt sorgen würde, ist auf absehbare Zeit jedoch nicht verfügbar", so der OB, so dass eine Aufhebung der Verträge zu diesem Zeitpunkt angezeigt sei.

In der Übergangszeit der letzten Monate haben sich im Kanzleigebäude und im Haus des Handwerks vielfältige Zwischennutzungen etabliert. Neben der Hanau Marketing GmbH und dem städtischen Veranstaltungsbüro ist dort auch das Hygieneteam der Stadt untergebracht. Die Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung nutzen dort Räume, bis sie in ihre Büros im Neustädter Rathaus einziehen können. "Die temporäre Unterbringung der städtischen Jugendarbeit an diesem Standort gestaltet sich derart erfolgreich, dass bereits Überlegungen laufen, wo in der Innenstadt ein ähnlich attraktiver Ort zur dauerhaften Nutzung gefunden werden kann." Großen Anklang bei den Medien ebenso wie bei den Gästen findet seit ihrer Eröffnung die "Wirtschaft im Hof", freut sich der OB über den Erfolg dieses Konzepts und kommt zu dem Ergebnis, dass die von außen diktierte Entschleunigung durchaus auch ihre guten Seiten haben kann. "Wir haben hier einen Ort, der perfekt als Labor für gute Ideen dienen kann, da wir hier verschiedene Nutzungen ausprobieren können." Daran wolle man die nächsten zwei bis drei Jahre noch festhalten, um dann neu zu reflektieren, welche Richtung die Entwicklung des Areals dann einschlagen soll."



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