Kunstauktion „Kunst tut Gut(es)“ findet online statt

Hanau
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Hochwertige Kunst, spannende Bieter-Kämpfe und gute Unterhaltung: Gerne hätte die  Arbeitsgemeinschaft Hospizdienst (AGH) am kommenden Sonntag, den 5. Dezember, viele Gäste vor Ort zur abschließenden Auktion unter dem Motto „Kunst tut Gut(es)“ in Großauheim empfangen.

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Auf Grund der anhaltend steigenden Corona-Infektionszahlen hat der Vorstand der AGH nun schweren Herzens entschieden, auf die Präsenz-Veranstaltung zu verzichten. Die Gemälde werden dennoch versteigert - auch wenn der Zuschlag leider nur für schriftlich und online abgegebene Gebote erteilt werden kann.

„Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen“, stellt der Vorsitzende der AGH, Dr. Tobias Kämpf, fest. Viel Vorbereitung und Organisation liegt hinter den Mitwirkenden, viele Menschen haben tatkräftig mitgeholfen und Zeit investiert. Vom arbeitsreichen Aufbau, bei dem die rund 80 Kunstwerke namhafter Künstler*innen ihren Platz in der leeren Fabrikhalle der ehemaligen Firma Bautz fanden, über die vielen Dienste, die von Ehrenamtlichen für die Betreuung der Ausstellung bereits übernommen wurden, bis zu Firmen und Institutionen, die die AGH mit Licht, Ton oder Decken unterstützten, haben sich viele Menschen an der Aktion für den guten Zweck beteiligt. Die Versteigerung mit TV-Moderator Holger Weinert am 5. Dezember hätte das große Finale werden sollen. Man habe zwar intensiv überlegt, ob es Möglichkeiten gäbe, eine solche Veranstaltung unter entsprechenden Schutzmaßnahmen durchzuführen, sich letztendlich aber doch dagegen ausgesprochen. „Rücksichtnahme und Verantwortungsbewusstsein sind für uns als Hospizdienst zwei elementare Dinge“, erklärt Fachbereichsleiterin Annette Böhmer. „Nicht nur bei der Begleitung schwerstkranker Menschen, sondern grundsätzlich.“ Wie schon die Absage des Jahresempfangs vor rund anderthalb Wochen fühle sich auch diese Entscheidung deshalb, bei allem Bedauern, richtig an.

Ausstellung weiter geöffnet – Auktion schriftlich oder online
Die Absage der Auktion vor Publikum sei dabei aber keinesfalls das Ende der gesamten Aktion, wie Prof. Dr. Holger Kaesemann vom Vorstand des Caritas-Verbandes für den Main-Kinzig-Kreis erklärt: „Die Ausstellung ist bis Samstag, den 4. Dezember, weiter für Besucher geöffnet“, stellt er fest. In der weitläufigen Halle ist ausreichend Platz, um Abstand zu halten. Es gilt außerdem die 2G-Regel und Maskenpflicht beim Besuch. Die gezeigten Gemälde, Grafiken und historischen Krippenfiguren können weiterhin ersteigert werden: Durch ein schriftliches Gebot direkt in der Ausstellung, an die AGH oder digital über das entsprechende Formular im Online-Katalog auf der Homepage der AGH. Etliche Gebote sind bereits abgegeben worden. Das jeweils höchste für jedes einzelne Kunstwerk, das bis einschließlich 4.12. vorliegt, erhält dann den Zuschlag. Geht nur ein Gebot ein, erhält der Bieter das Werk für den Startpreis. „Man hat also die Chance, zu einem sehr günstigen Preis hochwertige Kunst zu ersteigern“, sagen Gesine Simpfendörfer-Dell und Holger Dell, aus deren Sammlung die gestifteten Kunstwerke stammen. Gleichzeitig raten die beiden allen Schnäppchenjägern: „Wer zu wenig wagt, wird aber vielleicht von jemand anderem überboten.“ Deshalb sollten Bieter ruhig ein bisschen mutiger zu sein und daran denken, dass der Erlös am Ende zu 100 Prozent der Arbeitsgemeinschaft Hospizdienst zu Gute komme.

Blick nach vorn
Auch wenn das Finale der Aktion also ein bisschen anders aussieht, als geplant, so blicken die Beteiligten dennoch positiv nach vorne. Hier gibt es bereits erste Ideen, wie es mit der Benefizaktion vielleicht auch nach dem 5. Dezember weitergehen könnte. „Es wäre schade, wenn die viele Arbeit, die alle Beteiligten bisher in diese Aktion gesteckt hätten, einfach so verschwinden würde“, findet Kämpf. Eine Neuauflage bei entsprechend niedrigen Corona-Zahlen im Frühjahr oder Sommer sei dabei durchaus eine Möglichkeit. Dell kündigte an, hierfür ggf. weitere Bilder zur Verfügung stellen zu wollen. Auch HR-Moderator Holger Weinert hat bereits signalisiert, auch zu einem späteren Zeitpunkt gerne erneut als Auktionator zur Verfügung zu stehen. Eine weitere Kunst-Veranstaltung wäre also durchaus im Rahmen des Möglichen, sind sich die Beteiligten einig. „Wir werden uns auf alle Fälle Gedanken machen“, fasst Kämpf zusammen. Zunächst aber hoffe man, dass viele, die gerne live vor Ort mitgeboten hätten, die Gelegenheit nutzen und nun noch schriftlich ein Gebot abgeben.

Die Ausstellung ist am Mittwoch von 15 bis 18 Uhr und am Samstag von 14 bis 18 Uhr noch einmal geöffnet. Den vollständigen Online-Katalog zur Ausstellung finden Sie außerdem im Internet unter www.hospizdienst-hanau.de


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