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Nachdem die städtischen Gremien im Sommer dem Vertrag für die Verschiebung der Grenze sowie über die künftige Verwertung bereits zugestimmt hatten, liegt jetzt auch die Genehmigung des Regierungspräsdiums vor. Damit gehört ein Flurstück der Gemarkung Mittelbuchen, das nach dem vierspurigen Ausbau der Bundesstraße 45 keinen straßenmäßigen Anschluss mehr an das Hanauer Stadtgebiet hat, künftig zur Stadt Bruchköbel.

"Für uns ist es nicht nutzbares Brachland, für Bruchköbel dagegen eröffnen sich auf dem gleichen Gelände wichtige Entwicklungschancen", bezeichnet Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) die Grenzänderung als eine klassische Win-Win-Situation. Bruchköbel erhalte durch die neue Grenzziehung die Planungshoheit für das rund 193.000 Quadratmeter große Areal, während die Brüder-Grimm-Stadt an der künftigen Verwertung finanziell beteiligt werde. Für Bruchköbels Bürgermeisterin Sylvia Braun (FDP) zeigt sich hier das gut nachbarschaftliche Miteinander der beiden Kommunen. "Dadurch, dass sich die Stadt Hanau offen für unseren Wunsch gezeigt hat, entstehen für uns ganz neue wichtige Entwicklungschancen." Denn mit der Verschiebung der Grenze sei eine wichtige Voraussetzung für die künftige Entwicklung als Gewerbe- und gegebenenfalls später auch für ein Wohngebiet geschaffen worden.

Bei dem fraglichen Areal handelt es sich um ein 193.000 qm großes Gebiet, das ausschließlich aus landwirtschaftlichen Flächen, Feldwegen, einer Wasserfläche und dem Deponiekörper der Altdeponie "An der B 45" besteht, und auf dem keine Menschen leben. Die Eigentumsverhältnisse an den Grundstücken in diesem Gebiet verteilen sich auf Privateigentümer, die Bundes- und Landesstraßenverwaltung, die Stadt Bruchköbel und hinsichtlich der Feldwege und Wasserfläche auf die Stadt Hanau.

In der öffentlich-rechtlichen Vereinbarung hat sich Hanau im Gegenzug für seine Zustimmung zur der neuen Grenzziehung einen finanziellen Anteil an der dann möglichen wirtschaftlichen Entwicklung zusichern lassen. Konkret bedeutet dies für 15 Jahre eine 30prozentige Beteiligung an der Gewerbesteuer, die sich durch die Ausweisung des neuen Gewerbegebietes ergibt. Wie OB Kaminsky weiter ausführt, partizipiert die Stadt Hanau auch an einer geplanten Wohnbebauung. "Wird in dem Grenzänderungsgebiet Wohnbebauung zugelassen, erhöht sich der Gewerbesteueranteil um weitere 10 Prozentpunkte." Schließlich erhält die Stadt Hanau für eine kleine Teilfläche des Brachlandes, das derzeit in ihrem Besitz ist, einen Kaufpreis in Höhe von rund 37.000 Euro.



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