Hanauer Kitas: Einschränkungen in der Betreuung

Hanau
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"Wir haben alles daran gesetzt, diesen Schritt zu vermeiden, um in unseren Einrichtungen den Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen aufrechtzuerhalten, aber die aktuellen Landesvorgaben lassen uns keine Wahl", erklärt Bürgermeister Axel Weiss-Thiel (SPD), warum von Montag 13. Dezember, an gruppenübergreifende Angebote und Betreuungszeiten in den städtischen Kindertagesstätten nicht mehr möglich sind.

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In einem Brief an die Eltern informiert er gemeinsam mit der Leiterin des Eigenbetriebs, Astrid Weiermann, darüber, dass "das aktuelle ‚Hygienekonzept zum Schutz von Kindern und Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen sowie von Kindertagespflegepersonen in Hessen während der SARS-CoV-2-Pandemie des Landes Hessen‘ nun die Betreuung der Kinder in der strikten Gruppentrennung anordnet." Ziel sei es erneut, die Kontakte maximal zu beschränken und Kontaktketten bestmöglich nachvollziehen zu können. Durch dieses Vorgehen soll verhindert werden, dass im Infektionsfall ganze Einrichtungen geschlossen werden müssen.

Bereits Mitte November waren die Eltern angesichts der steigenden Infektionszahlen in einem Brief darauf vorbereitet worden, dass es wieder zu Einschränkungen in der Betreuung ihrer Kinder kommen könnte. Denn, so erläutert Weiermann, eine strikte Gruppentrennung geht immer einher mit einer Reduzierung der Öffnungszeiten. "Anders lässt sich die Abgrenzung der Gruppen im Rahmen der vorhandenen Personalkapazitäten nicht umsetzen."

Damit den betroffenen Eltern zumindest ein gewisser Planungsvorlauf bleibt, haben sich Bürgermeister und Eigenbetriebsleiterin darauf verständigt, dass die eingeschränkten Betreuungszeiten erst eine Woche nach ihrer Ankündigung wirksam werden. "Vom 13. Dezember an sind wir im eingeschränkten Regelbetrieb, was bedeutet, dass unsere Kitas nur verkürzt von 7.30 bis 15.30 Uhr geöffnet sind." Beide appellieren jedoch an die Eltern, schon in der Übergangszeit sehr genau zu prüfen, ob es sich vermeiden lässt, die Früh- oder Spätbetreuung der Kinder in Anspruch zu nehmen. "Denn hier kommt es zu unvermeidlichen Vermischungen der Gruppen, die den notwendigen Kontaktbeschränkungen zuwiderlaufen."

"Dieser Eingriff in den Kita-Alltag stellt wieder viele Abläufe, Planungen, Dienstplangestaltungen und Strukturen auf den Kopf, insbesondere müssen alle Angebote im Tagesablauf gruppenintern und mit Blick auf die vorhandenen Personalressourcen geleistet werden", macht Weiermann deutlich, dass die Herausforderung und Belastungen auch für die Kitas enorm sind. Dabei könne letztendlich auch nicht ausgeschlossen werden, dass bei einer weiteren Reduzierung der personellen Kapazitäten weitere Einschränkungen oder die Schließung einzelner Gruppen nötig werden.

"Uns ist bewusst, dass wir den Eltern einmal mehr eine hohe Flexibilität abverlangen", bedanken sich Bürgermeister Weiss-Thiel und Eigenbetriebsleiterin Weiermann ausdrücklich für die Unterstützung und Kooperationsbereitschaft. Gleichzeitig fordern sie Eltern explizit auf, sich an die Kita-Leitungen zu wenden, wenn sich aus der veränderten Betreuungssituation Beratungsbedarf ergibt. "Diese 4. Welle können wir nur zusammen bewältigen. Dazu kann und muss jede und jeder einen Beitrag leisten" appelliert Weiss-Thiel abschließend daran, die Impf- und Testangebote zu nutzen.



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