Hanauer Regelung zum Weihnachtsmarkt vorsichtiger als rechtlich nötig

Hanau
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Anhand eines Ampelsystems, das im Internet das aktuelle Besucheraufkommen dokumentiert, können sich von ab sofort potentielle Besucherinnen und Besucher des Hanauer Weihnachtsmarktes vorab darüber informieren, wie das eingezäunte Gelände auf dem Hanauer Marktplatz frequentiert ist. Zeigt die Ampel "grün", dann hält sich der Andrang in Grenzen und es sind nicht zu viele Gäste da.

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"Gelb" zeigt an, ob mit längeren Wartezeiten an der Eingangskontrolle zu rechnen ist , während die Farbe "rot" signalisiert, dass der Zugang wegen Erreichen der Höchstgrenze von 1.500 Menschen derzeit nicht möglich ist. "Damit optimieren wir die Einlass-Situation an den drei Eingängen", erläutert Oberbürgermeister Claus Kaminsky die Neuerung als Reaktion auf das letzte Adventswochenende.

"Die Sehnsucht nach ein paar unbeschwerten Stunden mit Familie und Freunden bei Weihnachtsmusik, den passenden Speisen und Getränken in friedvoller Stimmung zu verbringen, ist groß. Das hat der rege Zuspruch am Wochenende gezeigt", so der OB. Er sieht darin die Bestätigung, dass die Regeln, die in Hanau zum Schutz der Gesundheit aufgestellt wurden, dem Publikum offenbar auch die nötige Sicherheit geben, um den Bummel über den Marktplatz entspannt genießen zu können. "Mit unseren Regeln in Hanau sind wir strenger, als es uns das Land Hessen vorgibt und schützen damit die besonnenen Menschen, denen wir vergnügliche und sichere Stunden bescheren wollen," macht der OB deutlich. Dabei sei die maximale Besucherzahl von 1.500 neben der 3G-Regel für den Zugang ein wichtiger Teil des Konzepts, den Weihnachtsmarkt so sicher wie möglich zu machen. Weder eine Einlasskontrolle noch eine Besucherbegrenzung sind nach den Auslegungshinweisen zur neuen Verordnung für den Weihnachtsmarkt nötig. Die Stadt werde im Interesse des Gesundheitsschutzes dennoch an der Besuchergrenze festhalten und weiterhin am Einlass die 3G-Festsetzungen kontrollieren.

Verbesserungswürdig sieht der OB jedoch noch die Umsetzung des Maskentragens in Gedrängesituationen: "Ich appelliere daher noch einmal an alle Besucherinnen und Besucher, die Maske dann zu tragen, wenn ein sicherer Abstand zu anderen Menschen nicht möglich ist. Das gilt insbesondere natürlich auch vor der Weihnachtsbühne, wenn dort Vorstellungen stattfinden!", so Kaminsky. Obwohl durch die Erkenntnisse zahlreicher Aerosolforschungen und sowie durch Erfahrungswerte, deutlich geworden sei, dass die Ansteckung im Freien äußerst gering ist, sei es trotzdem wichtig auch hier ganz auf Nummer sicher zu gehen. "Wir möchten, dass die Menschen den Markt und die Weihnachtsstimmung dort unbeschwert genießen können und niemand sich Sorgen um seine Gesundheit machen muss. Mit der Kombination von 3G-Regeln, Abstand und verantwortungsvollem Umgang mit der Maske bei einer Veranstaltung im Freien ist das durchaus möglich!" Um hier weiter zu unterstützen und die Besucherinnen und Besucher an die Maskenpflicht im Gedränge zu erinnern, würden daher die Kontrollen auf dem Weihnachtsmarkt verstärkt, teilte Kaminsky abschließend mit.



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