Flagge „1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland“ gehisst

Hanau
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Das Festjahr "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank‐Walter Steinmeier (SPD) erreicht seinen Höhepunkt und bundesweit werden 1700 Flaggen für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus gehisst.

Auch Hanau ist dabei. Am 11. Dezember vor 1700 Jahren erließ der römische Kaiser Konstantin ein Gesetz, das besagte, dass Juden städtische Ämter in den Kurien, den römischen Stadträten, bekleiden durften und sollten. Es ist das früheste schriftliche Zeugnis über jüdisches Leben in Mitteleuropa.

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Der Verein 321 möchte diesen Tag, auf den sich das Festjahr bezieht, feierlich begehen und hat deshalb die Aktion "Flagge zeigen für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus" initiiert. Hierfür werden 1700 Flaggen im gesamten Bundesgebiet gehisst. An der Aktion beteiligen sich zahlreiche öffentliche Einrichtungen, Landtage, Parteien, Synagogen, Kirchen, Schulen, Universitäten, Sportvereine, Volkshochschulen sowie der Zentralrat der Juden, Museen und Privatpersonen.

Auch Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) hisste eine Flagge am Marktplatz vor dem Hanauer Rathaus gemeinsam mit Oliver Dainow und Irina Pisarevska von der Jüdischen Gemeinde Hanau sowie Pfarrer Heinz Daume, dem evangelischen Vorsitzenden der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Hanau e.V., um mit ihnen gemeinsam ein starkes Zeichen zu setzen.

"Hanau ist bunt, vielfältig und multikulturell. Hier leben Menschen vieler Nationen und Religionen und sie sind es, die diese Stadt prägen und so besonders machen. Daher ist es mir wichtig, so oft wie möglich Zeichen für Toleranz und gegen Hass und Ausgrenzung zu setzten", sagte der OB und betonte: "Gemeinsam sind wir stark!"

"Das Judentum ist konstitutiv für Deutschland", unterstreicht die Generalsekretärin des Vereins 321, Sylvia Löhrmann, "auch das soll die Flaggen-Aktion zeigen. Dass so viele Menschen mitmachen ist ein starkes Signal: Wir gehören zusammen!"

Auch der Leitende Geschäftsführer des Vereins 321, Andrei Kovacs, freut sich, dass so viele Menschen Flagge zeigen für jüdisches Leben in Deutschland: "Ich wünsche mir, dass dies nicht nur eine einmalige Aktion ist, sondern dass auch im Alltag im übertragenen Sinne Flagge gezeigt wird, wenn Hass verbreitet wird."

Foto (von links): Oliver Dainow, Geschäftsführer Jüdische Gemeinde Hanau, Irina Pisarevska, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Hanau, Heinz Daume von der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit und Oberbürgermeister Claus Kaminsky setzten gemeinsam ein starkes Zeichen. Foto: Stadt Hanau


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