Am vierten Adventswochenende findet ein Zoom-Gottesdienst unter Federführung des Bereichs „Palliativkultur und Hospiz“ statt.

Am Samstag, 18. Dezember, um 19 Uhr laden die Verantwortlichen zu einer Auszeit aus dem vorweihnachtlichen Trubel ein. Unter dem Motto „Ankommen“, das sich an die Bedeutung des Wortes Advent, nämlich „Ankunft“ anlehnt, erleben die Teilnehmer*innen eine Online-Feier mit Brot und Wein, Geschichten und Live-Musik. Der musikalische Teil wird gestaltet von Liedermacher Rolf Zuckowski, der dem Hospizdienst seit längerem eng verbunden ist, und seiner Tochter Anuschka. Er nimmt von seinem Wohnzimmer in Hamburg aus teil und singt Lieder aus seinem beliebten Advents- und Weihnachtsrepertoire. Der Gottesdienst wird geleitet von Diakonin Kerstin Slowik. Durch die Liturgie führen die Pfarrer Enwood Longwe und Henning Porrmann. In dem Gottesdienst wird es keine Predigt geben, sondern Storytelling – das heißt, drei Menschen erzählen eine Geschichte aus ihrem Leben. Unter anderem beteiligt sich hier Achim Kress, Intensivmediziner und Oberarzt in den Main-Kinzig-Kliniken. Dies hebt Kerstin Slowik besonders hervor: „Seine Arbeit auf der Intensivstation ist zurzeit unfassbar belastend. Ich bin so dankbar, dass er es sich trotzdem ermöglicht, in unserem Gottesdienst mitzuwirken und eine Geschichte mit uns zu teilen.“
Wie kann man teilnehmen? Eine Anmeldung ist über folgende E-Mail-Adresse erforderlich: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Die Teilnehmer*innen bekommen dann einen Link geschickt, mit dem sie sich am kommenden Samstag zum Gottesdienst auf Zoom einloggen können. Zum Gottesdienst bereit gestellt werden sollte eine Kerze, Streichhölzer oder Feuerzeug, eine Schnur, ein Band oder auch das Handyladekabel sowie ein Stück Brot, Wein, Saft oder etwas anderes zum Essen und Trinken.
Kerstin Slowik ist bewusst, dass es gerade Menschen aus dem Umfeld von Hospizarbeit oder Altenhilfe manchmal noch etwas schwer fällt, Zugang zu digitalen Angeboten zu finden: „Für uns, die wir im sozialen Bereich arbeiten, sind persönliche Kontakte die Grundlage unserer Arbeit. Doch auch im digitalen Raum ist Nähe möglich. Ich lade alle Interessierten herzlich ein, dies mit uns gemeinsam zu erleben.“ Zeitgleich mit dem Gottesdienst geht übrigens das neue Portal des Hospizdienstes online. Es trägt den Namen „Palliativkultur.de“, wird als Austauschplattform fungieren und vor allem das Ehrenamt ins Zentrum rücken. Slowik: „Die Pandemie und die damit einhergehenden Kontaktbeschränkungen haben uns zu einem Umdenken genötigt – mit dem digitalen Angebot gehen wir ganz neue Wege in der Hospizarbeit.“ Eine ausführliche Vorstellung des Portals ist Anfang Januar geplant.
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