OB Kaminsky kündigt Kampagne zur Personalgewinnung an

Hanau
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"Die Stadt Hanau ist ein attraktiver Arbeitgeber", davon ist der Hanauer Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) überzeugt. Eine groß angelegte Rekrutierungs-Offensive, die in 2022 starten soll, greift diesen Gedanken auf, um Fachkräfte in der Region und darüber hinaus unter dieser Prämisse in die Brüder-Grimm-Stadt zu locken. Die Stadt werde sich und die Vorteile, die ein Arbeitsplatz in der Verwaltung habe, mit der neuen Kampagne aktiv im Wettbewerb mit den anderen Kommunen positionieren.

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Dass zusätzliche Unterstützung dringend benötigt wird, belegen die vom OB präsentierten Zahlen eindrucksvoll. "Unsere Stadt ist auf Wachstumskurs. Die Bürgerschaft ist seit 2007 um rund 12.000 Menschen gewachsen." Konsolidierungs- und Sparzwänge der Vergangenheit hätten dazu geführt, dass der aktuelle Stellenplan der Verwaltung jedoch auf dem Niveau von 2007 stehengeblieben sei. "Damals waren 1.116 Stellen ausgewiesen, heute sind es 1.114 Planstellen." Wie der OB weiter erklärt, gibt es jedoch keinen Zweifel daran, dass mit einer dynamisch wachsenden Stadt ein erhöhter qualitativer und quantitativer Arbeitsaufwand einhergeht. Um die sich daraus ergebenden Herausforderungen zu bewältigen, müsse jetzt neben der technischen auch die soziale Infrastruktur ausgebaut werden. Dies gelte quer durch die gesamte Unternehmung Stadt.

Als Beispiel der sich verändernden Herausforderungen benannte Kaminsky exemplarisch den erhöhten Aufwand, der mit Flächenrestrukturierungen im Bestand einhergeht. Die Suche, Identifikation und Arrondierung von neuen Gewerbeflächen sei ohne das notwendige Fachpersonal nicht zu realisieren. Ähnlich verhält es sich nach seinen Worten mit Fragen des Klimawandels, neuen Mobilitätsstrategien oder der Modernisierung der Verwaltung durch die zunehmende Digitalisierung. Schließlich führe die aktuelle Altersstruktur und die vorhersehbare Personalreduzierung durch Erreichen des Ruhestandsalters zu einem personalwirtschaftlichen Handlungsbedarf.

Mit der geplanten Kampagne, die unter dem Motto "Zukunft in Hanau" stehen soll, will die Stadt die dringend benötigen Arbeitskräfte gewinnen. "Wir suchen Menschen, die gemeinsam mit uns Hanaus Zukunft gestalten wollen und bereit sind, sich dafür zu engagieren." Dabei gibt es kaum ein Berufsbild in der Verwaltung und den städtischen Eigenbetrieben, das von der Kampagne ausgenommen wäre. Angefangen bei innovativen Einsatzfelder im Bereich der Digitalisierung über Sicherheit und Sauberkeit bis hin zu Bildung und Kultur sowie Grünflächen und Straßen reicht das Spektrum der angebotenen Stellen. Dabei wird es auch Teil der Einstellungsstrategie sein, dass sich Menschen bewerben sollen, die jenseits der klassischen Ausbildungsstandards über Qualifikationen verfügen, die eine lebendige moderne Verwaltung brauche. "Wir müssen Rekrutierung neu denken, wenn wir dem Fachkräftemangel auf Dauer erfolgreich entgegenwirken wollen."

Parallel zur Einstellungs-Offensive setzt man auch auf Modernisierung und Optimierung der Prozesse und Verwaltungsabläufe. "Wir kombinieren die Notwendigkeit, neues Personal einzustellen, mit zentraler Steuerung und Personalentwicklung." Mit dem neuen Jahr, so kündigte der OB an, würden auch gezielte Organisationsuntersuchungen beginnen. "Denn aus schlechten analogen werden keine guten digitale Abläufe", deshalb gelte ein wichtiges Augenmerk diesem Aspekt. "Ich werde mich im Januar da ganz persönlich einmischen und in die Bereiche gehen, wo es nötig sein sollte."



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