Junge Union warnt vor Vereinnahmung durch partiell staatsfeindliche „Spaziergänger“

Hanau
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Die Junge Union Hanau/Maintal (JU) warnt davor, die aktuell stattfindenden „Spaziergänge“ beziehungsweise Proteste auf die leichte Schulter zu nehmen und zu verharmlosen.

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In den einschlägigen Telegram-Gruppen wehe ein staatsfeindlicher Wind und es würden gefährliche Falschinformationen bis hin zu Verschwörungstheorien verbreitet.

„Ja, es ist in einer lebendigen Demokratie gut und wichtig, dass Demonstrationen stattfinden und Meinungspluralität gelebt wird. Dies ist auch nicht das Problem bei den aktuellen Versammlungen. Es liegt vielmehr darin, was für ein grundsätzlicher Geist in den Organisationsgruppen und deshalb auch bei den Protesten an sich herrscht“, so der Vorsitzende Sören Winter. Kein Geheimnis sei, dass vor allem Telegram als Plattform zum Austausch und zur Organisation diene. In wenigen Schritten könne man selbst einen Blick auf die kruden Aussagen in der größten Gruppe „Hanau steht auf“ werfen. So sei davon die Rede, dass Satanisten, Rotarier, Freimaurer und der Lions Club für Corona verantwortlich seien. Die Bundesrepublik Deutschland Land sei nur eine GmbH. Und Nano-Rasierklingen würden durch die Impfung verabreicht, die dann den Körper von innen zerstören würden.

„Das alles lässt einen nur fassungslos zurück. Man muss fairerweise sagen, dass in regelmäßigen Abständen bspw. davor gewarnt wird, die Souveränität der BRD in Frage zu stellen. Trotzdem werden eben solche staatsfeindlichen Beiträge oder Verschwörungstheorien von anderen Mitgliedern gänzlich unkommentiert im Raum stehen gelassen. Diese Beiträge zeigen zeitgleich, wie die krude Denkweise von Teilen der Gruppierung aussieht“, so Vorstandsmitglied Patryk Windhövel.

Die Junge Union Hanau/Maintal warnt deshalb davor, sich mit diesen Leuten zusammenzuschließen. Denn damit gebe man eben auch solchen Staatsfeinden und Verschwörungstheoretikern eine Plattform. Zugleich möchte die JU dazu aufrufen, die Erklärung für Offenheit, Respekt und Solidarität des Main-Kinzig-Kreises (wir berichteten) zu unterschreiben und so ein Zeichen zu setzen, dass die Haltung der „Corona-Spaziergänger“ nur die einer kleinen Minderheit ist, die von der breiten Mehrheit der Gesellschaft nicht geteilt werde.


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