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Zu finden waren sie vor allem in Scheunen und Kuhställen. Doch als sogenannte Kulturfolger sind Schwalben längst auch an Wohnhäusern in Städten anzutreffen. Die friedliche Koexistenz von Mensch und Tier fordert in der Stadt jedoch gelegentlich kreative Lösungen, um beiden Seiten gerecht zu werden. Eine solche Herausforderung ergibt sich beispielsweise, wenn eine Haussanierung ansteht und Schwalbennester unter dem Dach an der Fassade hängen. „Auf die Sanierung zu verzichten, ist ebenso wenig ein Weg wie die rücksichtslose Entfernung der Nester“, erläutert Mirja Dorny, Geschäftsführerin der Baugesellschaft Hanau, welche Überlegungen dazu geführt haben, dass das Wohnungswirtschaftsunternehmen inzwischen auf bewährte Lösungen in dieser Frage zurückgreifen kann.

Als jetzt die Vorbereitungen für die Sanierung und Aufstockung der Wohngebäude Kurfürstenstraße 8 – 10 und Ameliastraße 5 - 11 sowie die Errichtung eines Neubaus und neuen Blockheizkraftwerks anstanden, galt es zuvor, die dort während der Sommermonate beheimateten Mehlschwalben an einen sicheren Ort umzusiedeln, damit sie auch zukünftig ungestört brüten können. Deren neue Nester sind aus Kunstholz gefertigt und werden an den benachbarten Gebäuden des Teichwegs angebracht. „Wir haben darauf geachtet, für jedes Nest, das wir wegen der Sanierung entfernen mussten, ein neues Nest anzubringen,“ berichtet Geschäftsführerin Dorny. Jonas Cimprich, leitender Bauingenieur der Sanierung des Teichwegareals, ergänzt: „Eine ähnliche Ausgleichsmaßnahme war bereits 2015 in der Antoniterstraße sowie 2019 bei der Sanierung der Gebäude Teichweg 5 – 7 und 9 + 9a erfolgreich“.

Wie Mirja Dorny weiß, wurden die künstlichen Ersatznester längst durch die Schwalben angenommen. Zu erkennen ist dies durch den Ein- und Ausflug der Vögel sowie der Kotflecken an den Nestern. Integrierte Kotbretter verhindern jedoch, dass die neu angelegte Fassade verschmutzt wird.  „Bis heute gilt die erste aus dem Winterexil zurückgekehrte Schwalbe bei vielen Menschen als Anzeichen dafür, dass die Freibadsaison nicht mehr weit ist“, so Mirja Dorny und sagt weiter: „Wenn es diesen Frühling so weit ist und die Schwalben aus ihren Winterquartieren zurückkehren, finden sie in unmittelbarer Nachbarschaft zu ihren bisherigen Nestern neue Behausungen vor. Wir sind sehr gespannt, ob diese genauso gut angenommen werden wie bei den zurückliegenden Umsiedlungsmaßnahmen.“


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