Der 8. Mai ist der Tag der Befreiung vom Faschismus. Er erinnert an die Verbrechen der Nazis und an die Lehren, die daraus zu ziehen sind. Doch immer wieder üben Neonazis ihren Terror aus, wie die Brandanschläge in Mölln und Solingen in den 90er Jahren gezeigt haben. Deutlich wird auch, dass der Nationalsozialistische Untergrund, auf dessen Konto allein in den vergangenen Jahren neben Banküberfällen und zwei Sprengstoffanschläge zehn Morde gingen, womöglich auf ein breites Netzwerk von Unterstützern zurückgreifen konnte. Der Untersuchungsausschuss des Thüringer Landtags hat im März dieses Jahres einen umfangreichen Zwischenbericht vorgelegt, der Auskunft gibt über das Versagen der staatlichen Organe, über Pannen und die Verharmlosung der Naziszene. Die Informationsveranstaltung soll ein Forum bieten, unter anderem darüber zu diskutieren, wie es zu dem Anwachsen rechtsradikaler Organisationen kam, welche Rolle der Verfassungsschutz und die Polizei spielten und welche Erkenntnisse aus der Arbeit des Untersuchungsausschusses folgen sollen. Die Moderation hat Joachim Haas-Feldmann, Pressesprecher bei der Stadt Hanau. Anmeldungen beim Frauenbüro sind nicht unbedingt erforderlich, aber erwünscht (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 06181/295467).
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