Preisverleihung des Redewettbewerbs „Meine Rede für Europa“

Hanau
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Die traditionelle Preisverleihung des Redewettbewerbs „Meine Rede für Europa“, welche der EU-Kanton Rhein-Main e.V. jährlich durchführt, fand am 23.05.22 in der Hola statt.

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Schülerinnen und Schüler der Oberstufe von beruflichen und allgemeinbildenden Schulen in Hanau und dem Main-Kinzig-Kreis werden jedes Jahr ermutigt eine zwei- bis vierseitige Rede eigenständig zu verfassen. Das Thema welches in Verbindung mit Europa steht, wechselt hierbei jährlich und wird vom EU-Kanton Rhein-Main zu Beginn der Ausschreibung bekannt gegeben. Eine Jury bewertet alle Reden und kürt drei Sieger. In diesem Jahr lautete das Thema „Kann eine Verfassung die Probleme der EU lösen?“. Auf Anregung einiger Schüler wurde zudem ein Sonderpreis verliehen zum Thema „Sollte die Ukraine Mitglied der EU werden?“.

Die Gäste der Preisverleihung wurden mit einem europäischen Snack-Buffet begrüßt, welches das Catering-Team der Hola zubereitete. Dann startete die Preisverleihung mit drei Stücken der Bläsergruppe „HOLA's Blechle“. Es folgten die Grußworte des Schulleiters der Hola, Martin Göbler, sowie des Vorsitzenden des EU-Kantons, Torben Zahradnicky. Als Gastredner sprach Hanaus Bürgermeister Axel Weiss-Thiel. Er bezog sich im Besonderen darauf, wie wichtig es gerade in diesen Zeiten ist, sich für die Demokratie einzusetzen.

Den ersten Platz zum Thema „Kann eine Verfassung die Probleme der EU lösen?“ belegte Yunus Emre Cakmak. Er trug seine Rede vor. Er stellte mögliche Chancen solch einer Verfassung dar, wies aber auch auf Herausforderungen hin. So kam er zu dem Entschluss: „Schlussendlich lässt sich sagen, dass eine Verfassung für die EU definitiv einige vorherrschenden Probleme, wie die Missachtung der Demokratie und Rechtsstaatlichkeit verhindern kann. Allerdings werden auch nicht alle Probleme die die EU hat dadurch gelöst. Beispielsweise hat die EU auch Probleme durch die aktuelle Krise zwischen der Ukraine und Russland. Eine gemeinsame Verfassung könnte wohl kaum so ein Problem mit Leichtigkeit beheben“

Den zweiten und dritten Platz belegten Thomas Wille und Nico Dieter. Diese befanden sich zum Kulturaustausch im Ausland und konnten daher nicht anwesend sein. Den Preis in der Sonderkategorie „Sollte die Ukraine Mitglied der EU werden?“ gewann Nahor Gerezghier. Er  trug seine Rede vor, in der er seine Gedanken zum aktuellen Krieg beschrieb: „Surreal: Das Wort welches meine Gedanken, seit diesem Moment ziemlich genau zusammenfasst.“  Er ging auch darauf ein, dass die EU ihre Erweiterungskriterien nicht einfach über Bord werfen darf und ein Beitrittskandidat eine Reihe anspruchsvoller Bedingungen erfüllen muss. „Eine Aufweichung dieser Bedingungen wäre weder für die Ukraine noch für die EU von Vorteil.“ Er legte ein Konzept dar, nachdem die EU den Ukrainern aber nicht der Ukraine die Grundfreiheiten der EU gewähren könnte, bevor sie tatsächlich beitritt.

Der erste Preis ist mit 150 € dotiert, der zweite mit 100 € und der dritte mit 50 €. Der Sonderpreis ist mit 100 € dotiert. „Wir gratulieren allen Siegern und freuen uns wenn wir Schüler für ein Engagement für echte Demokratie begeistern können“, so der Vorsitzende des EU-Kantons, Torben Zahradnicky abschließend.  

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Von links: Torben Zahradnicky, Yunus Emre Cakmak, Nahor Gerezghier, Martin Göbler.

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Von links: Torben Zahradnicky, Yunus Emre Cakmak, Nahor Gerezghier, Axel Weiss-Thiel.


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