Jugend forscht: Hanauer Schüler sind Bundessieger

Quelle: Jugend forscht

Hanau
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Drei Schüler der Ludwig-Geißler-Schule in Hanau habe beim 7. Bundeswettbewerb Jugend forscht den Preis für die beste interdiszinplinäre Arbeit gewonnen. Die 19-jährigen Maximilian Pfannkuch (Altenhaßlau), Jaro Filip (Maintal) und Dominik Hein (Goldbach) haben ein effizientes Luftreinigungssystem auf Basis von UV-LEDs entwickelt. Mit "revolutionAIR" setzten sich die Schüler gegen 107 andere Projekte durch und erhalten ein Preisgeld von 3.000 Euro.

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Kurzwelliges UVC-Licht ist sehr energiereich und zerstört somit Viren und Bakterien. Bislang wurde es zumeist mit Quecksilberdampflampen erzeugt, inzwischen gibt es dafür aber auch entsprechende Leuchtdioden (LEDs). Angeregt durch die Coronapandemie entwickelten Maximilian Pfannkuch, Jaro Filip und Dominik Hein ein Gerät, das die Raumluft mit dem Licht von LEDs desinfiziert. Mittels mikrobiologischer Untersuchungen konnten sie die erforderliche Bestrahlungsdosis und die nötige Verweilzeit der Luft im Gerät ermitteln. Die Jungforscher programmierten zudem eine App, die anhand der Handys im Raum die Zahl der anwesenden Personen ermittelt und auf dieser Basis die Luftreinigungsanlage steuert. Nun soll die Wirksamkeit des Geräts durch noch spezifischere LEDs oder auch Laserdioden weiter gesteigert werden.

Der Preis wurde von der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Bettina Stark-Watzinger (FDP), ausgelobt. Die Jugend forscht Bundessiegerinnen und Bundessieger 2022 wurden am Sonntag in Lübeck ausgezeichnet. Deutschlands beste Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler wurden in Anwesenheit des Parlamentarischen Staatssekretärs bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung Dr. Jens Brandenburg, des Wirtschaftsministers des Landes Schleswig- Holstein Dr. Bernd Buchholz, der Bildungsministerin des Landes Schleswig- Holstein und Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Karin Prien (CDU), des Präsidenten des FORSCHUNGSFORUMS Schleswig-Holstein e. V., Dr. Philipp Murmann, sowie weiterer Ehrengäste ausgezeichnet. Das Bundesfinale 2022, für das sich 168 junge MINT-Talente mit 108 innovativen Forschungsprojekten qualifiziert hatten, wurde gemeinsam ausgerichtet von der Stiftung Jugend forscht e. V. und vom FORSCHUNGSFORUM Schleswig-Holstein e. V.

ludwiggeissler jugendforscht az


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