Deutsche Märchenstraße e. V.: Von neuen Wegen und alten Schätzen

Gemeinsame Freude über die neue Publikation (von links): Heidi Hofmann (Stadt Hanau) , Michael Iba (Buchautor), Dr. Susanne Völker (Vorsitzende Deutsche Märchenstraße e. V.), Benjamin Schäfer (Geschäftsführer Deutsche Märchenstraße e.V), Torben Busse (Hofgeismar, Vorstandsmitglied), Martin Hoppe (Hanau, Vorstandsmitglied), Wilfried Eckart (Vorstandsmitglied).

Hanau
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Auf Einladung der Brüder-Grimm-Stadt Hanau, ihres Zeichens Start- und Ausgangspunkt der Deutschen Märchenstraße, trafen sich in diesem Jahr Vertreterinnen und Vertreter der Mitgliedskommunen der Deutsche Märchenstraße e. V. zu ihrer Jahrestagung.

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Im Mittelpunkt der Beratungen standen dabei der Umgang mit den sich derzeit stark verändernden touristischen Märkten, die Digitalisierungsstrategie des Vereins sowie auch die Schärfung des kulturellen und nachhaltigen Profils der traditionsreichen Routendestination.

Konzeptionell gut gerüstet, technologisch zukunftsorientiert aufgestellt und in starken Kooperationen - so präsentiere sich die beliebte Ferienstraße nach einem für die Branche einmal mehr turbulenten Geschäftsjahr, so die Vorsitzende des Vereins, Kulturdezernentin Dr. Susanne Völker, und Geschäftsführer Benjamin Schäfer im Rahmen ihres Tätigkeitsberichts. 

Die schwierigen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen hinterließen bei Partnern, Reiseveranstaltern sowie in Hotellerie und Gastgewerbe zunehmend sichtbare Spuren. Dennoch falle die Bilanz für die renommierte Routendestination insgesamt positiv aus. „Um weiterhin wettbewerbs-, innovations- und zukunftsfähig zu bleiben, müssen wir unsere Angebote und Leistungen an die neuen Erfordernisse und Wünsche unserer Gäste anpassen,“ beschrieb Geschäftsführer Schäfer die aktuellen Herausforderungen. Dass dies erfolgreich gelinge, zeige nicht zuletzt die erneute gute Platzierung im Ranking der 100 international beliebtesten deutschen Ferienziele.

Die digitalen Herausforderungen meistern

Die Deutsche Märchenstraße habe mit der Entwicklung neuer Angebote, zum Beispiel für Familien mit Kindern oder Wohnmobilisten, aktiv auf Marktveränderungen reagiert. Auch im Bereich der Kommunikation mit alten und neuen Zielgruppen habe die Deutsche Märchenstraße im zurückliegenden Jahr konsequent die Weichen Richtung Zukunft gestellt: Der Web-Auftritt wurde inhaltlich-thematisch nochmals erweitert und die Service- und Nutzerfreundlichkeit weiter verbessert. Durch intensive social media-Aktivitäten konnte der Bekanntheitsgrad der Märchenroute national wie international noch einmal gesteigert werden.

Große Erwartungen setzt der Verein auch in die für Juni 2022 geplante eigene Smartphone-App. Die Vereinsvorsitzende und Kasseler Kulturdezernentin Dr. Susanne Völker erklärte dazu: „Die Deutsche Märchenstraße entwickelt ihre Angebote ebenso wie die Ansprache der Besucherinnen und Besucher fortlaufend weiter, um so auf zentrale Trends wie die Digitalisierung oder Individualisierung im Tourismus nicht nur zu reagieren, sondern diese für die Mitgliedsregionen auch aktiv mitzugestalten. Ein Beispiel dafür ist die App, die ab diesem Sommer kostenlos zur Verfügung stehen wird und das Reisen auf der Märchenroute beispielsweise durch individuelle Informationen, Augmented Reality-Erlebnisse oder neue Buchungsmöglichkeiten in den Partnerhotels noch attraktiver machen wird.“

Radroute Deutsche Märchenstraße erschließt neue Zielgruppen

Im wörtlichen Sinne „auf neuen Wegen“ unterwegs ist die 1975 als klassische Autoroute gegründete Arbeitsgemeinschaft seit diesem Jahr mit einem Angebot für die steigende Zahl von Rad- und Pedelec-Touristen. Auf vier verschiedenen Strecken und zahlreichen Einzeletappen können Interessierte seit einiger Zeit märchenhafte Geschichten und Geschichte vom Fahrrad-Sattel aus entdecken. Die Radroute Deutsche Märchenstraße verbindet dabei die rund 70 Mitgliedsorte und eine Vielzahl touristisch und kulturell bedeutsamer Orte. „Mit diesem neuen Angebot wenden wir uns nicht nur an eine steigende Zahl von Menschen, die ihren Urlaub mit Rad oder Pedelec aktiv und gesundheitsbewusst verleben möchten. Wir setzen mit der neuen Route gezielt auf das Thema ‚Nachhaltige Mobilität‘,“ so Geschäftsführer Schäfer.

„Auf den Spuren der Brüder Grimm“ – Eine wahre Schatzkiste für alle Grimm-Interessierten

Höhepunkt der diesjährigen Mitgliederversammlung war die Präsentation des jüngst erschienenen Doppelbandes von Eberhard Michael Iba „Auf den Spuren der Brüder Grimm“ mit Bildern und Illustrationen von Ludwig Emil Grimm und  Markus Lefrançois.

„Als Krönung seiner jahrzehntelangen Arbeit“ bezeichnete der renommierte Märchen- und Sagenforscher das druckfrische, rund 400 Seiten starke, reich bebilderte Buch. Selten führte ein Buch dabei so viele Familienmitglieder der Grimms in einer Publikation zusammen: Jacob und Wilhelm, deren Brüder Ferdinand und Ludwig Emil sowie Lotte, die kleine Schwester, und Dortchen, Wilhelms Ehefrau. Sie alle und zahlreiche weitere zeitgenössische Autoren versammelt Iba mit Märchen, Sagen, Liedern und Rezepten und verknüpft diese kenntnisreich und unterhaltsam mit realen Orten der GrimmHeimat Nordhessen oder mit den Orten entlang der Deutschen Märchenstraße. Realisiert werden konnte das Buch-Projekt maßgeblich durch das Zusammenwirken von GrimmHeimat NordHessen und Deutscher Märchenstraße sowie mit Förderung durch die Stadt Kassel, die Kasseler Sparkasse und den Lions Club Kassel- Brüder Grimm.

Dr. Susanne Völker unterstrich bei der Vorstellung des Buches im Rahmen der Mitgliederversammlung auch dessen Bedeutung mit Blick auf den kulturellen Auftrag des Vereins: „Das neue Werk von Eberhard Michael Iba lässt den märchengeschichtlichen Reichtum der beiden Regionen GrimmHeimat NordHessen und Deutsche Märchenstraße auf eine besonders nahbare Weise für die Leserinnen und Leser lebendig werden. Damit leistet das Buch einen wichtigen Beitrag für die zeitgemäße Vermittlung der Geschichten, Märchen und Sagen der Brüder Grimm im Kontext der Märchenstraße. Dafür gilt dem Autor ebenso wie den zahlreichen Unterstützerinnen und Unterstützern dieses anspruchsvollen Projekts herzlicher Dank.“

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Gemeinsame Freude über die neue Publikation (von links): Heidi Hofmann (Stadt Hanau) , Michael Iba (Buchautor), Dr. Susanne Völker (Vorsitzende Deutsche Märchenstraße e. V.), Benjamin Schäfer (Geschäftsführer Deutsche Märchenstraße e.V), Torben Busse (Hofgeismar, Vorstandsmitglied), Martin Hoppe (Hanau, Vorstandsmitglied), Wilfried Eckart (Vorstandsmitglied).


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