TG Hanau: U16-Basketballer bei Turnier in Partnerstadt Nilüfer

Bei einem Treffen mit Oberbürgermeister Claus Kaminsky berichteten die U16-Basketballer der TG Hanau von ihrer Teilnahme am internationalen Partnerschaftsturnier in Nilüfer.

Hanau
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Seit 2014 ist Nilüfer im Westen der Türkei eine offizielle Partnerstadt von Hanau. Die Verbundenheit ist eine gelebte: Immer wieder gibt es gegenseitige Besuche.

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Ein solcher stand auch beim kürzlich stattgefundenen internationalen Partnerschaftsturnier in Nilüfer im Mittelpunkt. Die U16-Basketballer der TG Hanau nahmen am Wettkampf teil und hatten so die Möglichkeit, sich sportlich mit Teams aus ganz Europa zu messen. Wie sie bei einem Treffen mit Oberbürgermeister Claus Kaminsky berichteten, stand jedoch vor allem der interkulturelle Austausch im Vordergrund. Die jungen Sportler lernten während der fünf Tage Aufenthalt Gleichaltrige aus ganz Europa, aber auch viel Neues über die Geschichte der Türkei kennen.

Um ein Ansteckungsrisiko aller Beteiligter so gering wie möglich zu halten, verzichteten die Organisatoren in Nilüfer anders als vor der Corona-Pandemie darauf, die Jugendlichen in Gastfamilien unterzubringen. "Dadurch hatten wir zwar nicht so viele Einblicke in den Lebensalltag in Nilüfer, dafür konnten die Jungs viele neue internationale Bekanntschaften schließen", berichtete Trainer Imran Uyar. Immerhin hatten am Turnier Mannschaften aus Rumänien, Bosnien, Kosovo, Bulgarien, Mazedonien und der Türkei teilgenommen, die alle im selben Hotelkomplex untergebracht waren.

Den Hanauer Jugendlichen kam dabei vor allem ihr eigener internationaler Hintergrund zugute. "Für sämtliche Sprachen, die die anderen Teams sprachen, hatten wir mindestens einen Spieler im Team, der sie beherrschte. Das hat die Kommunikation wirklich viel einfacher gemacht und das Miteinander gefördert, gerade bei gemeinsamen Abendveranstaltungen", so Uyar weiter. Die Spieler seien dank Social Media auch weiterhin im Austausch miteinander.

Innerhalb des Turniers schied das eigentlich favorisierte Hanauer Team im Halbfinale gegen die Mannschaft aus Peja im Kosovo aus, freute sich aber dennoch über den dritten Platz. Und ehe die Spieler die Heimreise nach Hanau antraten, hatten sie noch einen knappen halben Tag Zeit, um sich die Millionenmetropole Istanbul anzusehen. Dabei besuchten sie kulturell bedeutsame Orte wie die Hagia Sophia und die Blaue Moschee. Aber ein Ort hat die jungen Basketballer besonders begeistert: "Die Jungs wollten unbedingt auf den Basar, der hat sie wirklich fasziniert", berichtet Uyar.

Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) beglückwünschte die jungen Spieler zu ihrem dritten Platz und hob insbesondere die Bedeutung des interkulturellen Austausches hervor. "Aus euren Berichten merke ich sofort: Das war eine wirklich tolle und spannende Reise. Ich freue mich, dass ihr so viele gute Erfahrungen machen konntet. Allen voran freut es mich, dass ihr die Stadt Hanau in Nilüfer so vorbildlich vertreten habt. Ihr seid offen auf die anderen Mannschaften zugegangen und habt viel Interesse an der Türkei und der Landesgeschichte gezeigt. Genau so sollte ein solcher Austausch sein", sagte Kaminsky abschließend.

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Bei einem Treffen mit Oberbürgermeister Claus Kaminsky berichteten die U16-Basketballer der TG Hanau von ihrer Teilnahme am internationalen Partnerschaftsturnier in Nilüfer.


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