Hanau: Regenbogenflagge ziert Fassade des Parkhauses Kinopolis

Hanau
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Die städtische Hanauer Parkhaus Gesellschaft (HPG) setzt erneut ein Zeichen für Toleranz sowie gegen Hass und Ausgrenzung an einem ihrer Standorte. Die Fassade des Parkhauses Kinopolis erstrahlt auf der Frontseite ab sofort in Regenbogenfarben. Für die Aktion wurde im obersten Parkdeck auf der Außenseite der Fassade ein großes Banner in Regenbogenfarben angebracht. Gut sichtbar für Vorbeigehende hängt zudem eine Infotafel, die Sinn und Zweck des Banners erläutert.

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"Mit diesem Projekt haben wir die Möglichkeit, an einer prominenten Stelle für Weltoffenheit und Vielfalt zu werben. An diesem neuen Standort schaffen wir noch mehr Sichtbarkeit, denn immerhin ist die Regenbogenflagge nicht nur für Personen sichtbar, die vor Ort ihr Auto parken, sondern auch für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Nutzende des ÖPNV", erklärt Stadtrat Thomas Morlock (FDP), zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der HPG.

Die Regenbogenfahne wird unter anderem von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender-Personen (englische Abkürzung: LGBT) genutzt. Sie gilt als Zeichen für Toleranz und Akzeptanz der Vielfalt von Lebensformen und soll nach dem Willen der HPG auch genau als solches verstanden werden. "Das Anbringen der Regenbogenfahne hat eine klare Botschaft: In unserer Stadt sind alle Menschen willkommen. Intoleranz und Ausgrenzung hat in Hanau keinen Platz", so Morlock weiter.

Abermals ist der Verein CSD Hanau e.V. in das Projekt involviert, wie schon im vergangenen Jahr, als in der Tiefgarage Am Markt drei "Vielfalt-Parkplätze" errichtet wurden. Von den mitunter negativen Presseberichten und Kommentaren auf Social Media zu dieser Aktion ließen sich HPG und CSD Hanau e.V. jedoch nicht davon abbringen, das Thema einmal mehr aufzugreifen.

"Wir sind nach wie vor davon überzeugt, dass es wichtig ist, dauerhaft Farbe zu bekennen. Die Stadt Hanau möchte zeigen: Toleranz und Akzeptanz sind ein essenzieller Bestandteil unserer Werte sowie unserer Vorstellung von Gesellschaft. Dafür setzen wir uns aktiv ein", sagt Morlock und erinnert daran, dass sich die Stadt beispielsweise im Jahr 2011 mit der Unterzeichnung der "Charta der Vielfalt" dafür ausgesprochen hat, die Anerkennung, Wertschätzung und Einbeziehung von Vielfalt in der Arbeitswelt voranzubringen.

Auch Silas Kropf und Paul Kühle vom Vorstand des CSD Hanau e.V. freuen sich über die fortgesetzte Zusammenarbeit. Gerade vor dem Hintergrund der kontroversen Diskussion über die Vielfalt-Parkplätze sei es ein starkes und mutiges Zeichen der Stadt, selbstbewusst ein weiteres Projekt umzusetzen. Auch über die Aktionen der HPG hinaus gibt es eine gute Kooperation zwischen CSD Hanau e.V. und der Stadt. So hatten unter anderem Oberbürgermeister Claus Kaminsky, Bürgermeister Axel Weiss-Thiel und Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck (SPD) den Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie (englische Abkürzung: IDAHOBIT) aktiv begleitet.

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