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Er war eine der zentralen Symbolfiguren der Weimarer Republik, ein jüdischer Industrieller und Intellektueller, weltläufig, liberal, kunstsinnig und international geachtet. Als Wiederaufbauminister und zuletzt als Außenminister setzte er seine ganze Kraft für die Stabilisierung der jungen Demokratie ein und suchte dabei nach Wegen zum Ausgleich und zur Aussöhnung mit den einstigen Gegnern Deutschlands im Ersten Weltkrieg. Gerade dieses Engagement machte ihn zum Ziel rechter Gewalttäter – sie erschossen ihn auf offener Straße.

In Deutschland gibt es mehr als 300 Straßen und Plätze, die nach Walther Rathenau benannt sind – davon 38 in Hessen und auch in Hanau-Steinheim. Viele Menschen wissen jedoch nicht, wer das war und auf welch tragische Weise er aus dem Leben schied. Eine Instagram-Kampagne der deutschen UNESCO-Kommission, des Verein Weimarer Republik e.V. und der Walther-Rathenau-Gesellschaft möchte das ändern. Unter dem Hashtag #RememberRathenau sind Menschen aufgerufen, die Straßen und Plätze in ihrer Umgebung aufzusuchen und per Video oder Foto an Walther Rathenau zu erinnern. Auf diese Weise entsteht ein flächendeckendes Erinnern, indem sich Instagram mit Posts unter dem erwähnten Hashtag füllt.

Da Hanau seit diesem Jahr auch Mitglied der AG Orte der Demokratiegeschichte ist, haben sich Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck (SPD), Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) und Ortsvorsteher Burkhard Huwe (CDU) am 24. Juni unter dem entsprechenden Straßennamenschild in Steinheim eingefunden, um sich an der Instagram-Kampagne zu beteiligen und somit an Walther Rathenau zu erinnern: "Wir senden damit ein kleines, aber wichtiges Zeichen für Freiheit und Demokratie und gegen Hass, Hetze und Gewalt".

Weitere Informationen unter www.walther-rathenau.de

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