„Vorzeigeprojekt für die Berufsorientierung“

Hanau
Typographie
  • Smaller Small Medium Big Bigger
  • Default Helvetica Segoe Georgia Times

Über 2.000 junge Menschen haben seit Mitte Mai den Pop-Up-Store „Tatkraft“ im Forum Hanau besucht, um sich dort über Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten zu informieren.

Anzeige

Die Hanauer CDU-Fraktion hat sich im Rahmen ihrer Sommertour mit Heike Hengster, der Vorsitzenden der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit, sowie mit Erika Schulte, der Geschäftsführerin der Hanauer Wirtschaftsförderung, getroffen, um eine erste Bilanz des Projekts zu ziehen.

Innerhalb kürzester Zeit sei es der Stadt Hanau, der Agentur für Arbeit und der Kreishandwerkerschaft auf rund 1.000 Quadratmetern im ersten Obergeschoss des Forums gelungen, eine attraktive Ausstellungsfläche zu schaffen, auf denen die Innungen ihre Handwerksberufe präsentieren können. Im Mittelpunkt sollte dabei stehen, die Ausbildungsberufe direkt erlebbar zu machen. Gelungen sei dies durch verschiedene Stationen, an denen die Jugendlichen sich direkt selbst ausprobieren konnten, ob beim Haareschneiden an einer Puppe oder beim Hobeln einer Handyhalterung. Hinzu kamen zahlreiche Thementage, unter anderem zu den Bereichen Pflege, Kita, Friseur oder Glaserei.

„Die Resonanz auf das Projekt spricht für sich. Mit dem Tatkraft-Store haben die Stadt, die Agentur für Arbeit und die Kreishandwerkerschaft einen neuen Versuch gewagt, Berufsinformationen nicht nur im Rahmen der klassischen Angebote zu vermitteln, sondern insbesondere auch dort, wo sich ohnehin viele junge Menschen aufhalten“, resümiert die CDU-Fraktionsvorsitzende Isabelle Hemsley. Noch bis Ende Juli sind die Räumlichkeiten geöffnet, danach werde es eine Evaluation geben, auf deren Grundlage dann entschieden werden soll, ob und wie das Angebot fortgeführt wird.

„Das Ziel der Stadt sollte es aus unserer Sicht sein, auf diesen Erfahrungen aufzubauen und das Projekt weiterzuentwickeln. Für die Innungen und Handwerksbetriebe ist ein solches Projekt eine zeitgemäße Möglichkeit, ihre Ausbildungsberufe in einem attraktiven Umfeld darzustellen. Damit kann es gelingen, ganz direkt vor Ort einen Beitrag zur Bekämpfung des Fachkräftemangels zu leisten“, so Hemsley abschließend.