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Gesellschaftliches Engagement, Partizipation sowie Zukunftsfähigkeit und nachhaltige Kulturpraxis erfüllt der Preisträger Elias Kolbe, Initiator und ‚Macher‘ von ELLIS ebenso wie von Ajoki,"in seinen Projekten seit Jahren täglich mit Leben".

Auch der Magistrat der Stadt sieht das so und hat den Vorschlag der Jury bestätigt. Es wurde von "Leuchtturm-Projekten" gesprochen, welche die Kriterien der Preisvergabe nahezu idealtypisch präsentieren. Elias Kolbe ist seit 2018 in Hanau aktiv. Er startete und arbeitet bis heute auf eigenes Risiko und ist längst unverzichtbarer Bestandteil des Netzwerkes der Soziokultur. Mit der Preisverleihung danken Jury und Magistrat für das langjährige Wirken im "ELLIS und verbinden damit gleichzeitig eine sichtbare Stärkung des neuen Konzeptes von "Ajoki", welches stark in die Stadt und die Zivilgesellschaft strahlt. Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) betonte, gemeinsam wolle man Mut machen, diesen Weg weiterzugehen und zugleich das zurückliegende Engagement Kolbes würdigen.

Das Konzept von Ajoki, so listet die Magistratsvorlage auf, bietet kulturelle Vielfalt im Veranstaltungsbereich (sowohl im Innenbereich als auch auf der Terrasse) und ist geprägt von der aktiven Mitarbeit verschiedenster Gruppen und Initiativen (KUZ und andere), einen Campus für Schüler und Studierende, ein davon abgetrenntes Café für alle Gäste, auch die mietfreie "Mitnutzung" der Räume ist möglich (ein Angebot dass zum Beispiel der Koordinationsrat der Internationalen Wochen gegen Rassismus in Hanau regelmäßig nutzt). Auch das Grundbildungszentrum der VHS hat hier eine Heimat gefunden. Selbst die Demokratiewerkstatt – eine Kooperation zwischen der Volkshochschule, dem Jugendbildungswerk und dem Lamboypark der Familien und Jugendarbeit – hat Platz dort.

Letztlich soll und will Ajoki auch die Arbeit, die Fachstellen und Angebote des Zentrums der evangelischen Kirche Hanau bekannt und auch auf die Historie der Alten Johanneskirche aufmerksam machen. Man bietet damit, so die Jury in ihrer Begründung, einen "Marktplatz der Möglichkeiten", also die von Hilmar Hoffmann schon vor 35 Jahren formulierte "Kultur für alle und von allen". In der Jury des Hanauer Preises für Soziokultur sind neben OB Kaminsky auch Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck, Fachbereichsleiter Kultur, Stadtidentität und Internationale Beziehungen Martin Hoppe, Thomas Boeuf und Nicole Harth (Familien- und Jugendarbeit), Mirjam Wolf (Schauspielerin und Sängerin) und Volker Stelzner (Musiker, Grafiker und Mitbegründer der "IG HanauRockt!") sowie Wolfgang Kischel (Soziokultur im Fachbereich Kultur) tätig.

Das Gremium befand, dass Elias Kolbe Soziokultur im allerbesten Sinn des Wortes macht: "Als Summe aus allen kulturellen, sozialen und politischen Interessen und Bedürfnissen einer Gesellschaft beziehungsweise einer gesellschaftlichen Gruppe." Es gehe dabei um mehr als eine unverzichtbare Ergänzung der kulturellen Angebote tradierter Kulturinstitutionen, es gehe letztlich um "die Welt des Möglichen". Der Hanauer Soziokulturpreis wird in diesem Jahr zum zweiten Mal verliehen (im vergangenen Jahr ging er an den Trägerverein Kulturzentrum Pumpstation, KUZ) und ist mit 3.000,- Euro dotiert. Die Preisverleihung ist für September geplant, es wird eine publikumsträchtige Überraschung geplant.


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