Gedenkveranstaltung für deportierte Jüdinnen und Juden

Hanau
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Zu einer Gedenkstunde in Erinnerung an die in der Zeit des Nationalsozialismus verschleppten und ermordeten jüdischen Menschen lädt die Stadt Hanau für Montag, 5. September, ein.

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Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr auf dem Vorplatz des Hanauer Hauptbahnhofs, Am Hauptbahnhof 14a.

Bereits am 30. Mai fand eine Erinnerung für die am 30. Mai 1942 deportierten jüdischen Kinder, Frauen und Männer an der Gedenkstätte Ehemalige Ghettomauer statt. "Nun wollen wir zum 80. Jahrestag der zweiten Deportation vom Hanauer Hauptbahnhof am 5. September 1942 zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern der Jüdischen Gemeinde und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Hanau der 67 Menschen gedenken, die an diesem Tag vom Hanauer Hauptbahnhof in die Konzentrations- und Vernichtungslager deportiert und ermordet wurden", erklärt Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD).

Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck wird nach einer musikalischen Darbietung von Nur Ben Shalom die Anwesenden begrüßen.  Anschließend erfolgt ein Gespräch zwischen Heinz Daume, Vorsitzender der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Hanau, und Nur Ben Shalom über die Deportation von Jüdinnen und Juden in Hanau. Ein unter den Besucherinnen und Besuchern auszubreitendes Band aneinandergereihter Züge soll die unfassbare Zahl von 1,5 Millionen Menschen verdeutlichen, die allein im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau ermordet wurden. Außerdem wird Rabbiner Shimon Großberg das traditionelle Gebet El Male Rachamim sprechen. Anschließend werden die Teilnehmenden gemeinsam zur Gedenk- und Erinnerungstafel am Gleis 9 laufen, an der ein Gedenkkranz niedergelegt wird.


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