Hanau: „Verschmutzung durch Taubenkot nimmt überhand!“

Von links: Jens Böhringer (CDU-Vorsitzender), Isabelle Hemsley (CDU-Fraktionsvorsitzende), Pascal Reddig (CDU-Stadtverordneter), Gabriele Stenger (CDU-Stadtverordnete).

Hanau
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"Wer durch die Hanauer Innenstadt läuft, dem wird auffallen, dass Tauben immer wieder und vielfach für Verschmutzungen sorgen", so die CDU in einer Pressemitteilung. Insbesondere für die in der Innenstadt ansässigen Gastronomiebetriebe sowie den Einzelhandel, aber auch die Besucherinnen und Besucher, würden die Verschmutzungen durch Taubenkot eine zunehmende Belastung darstellen. Die CDU Hanau hat sich deshalb kürzlich mit Eigentümern von Gewerbeflächen aus der Nürnberger Straße getroffen, um Maßnahmen gegen das Taubenproblem zu erörtern.

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„Mit dem Taubenhaus am Kanaltorplatz und dem Taubenhaus am Hanauer Hafen hat die Stadt bereits einen wichtigen Beitrag geleistet, um einen Teil der Tauben aus der Innenstadt zu locken. Das reicht aber offensichtlich noch nicht aus. Wir brauchen weitere Maßnahmen für eine saubere Innenstadt. Dazu kann auch die Errichtung eines weiteren Taubenhauses gehören“, so die CDU-Fraktionsvorsitzende Isabelle Hemsley.

Darüber hinaus müsse aber insbesondere auch die Bevölkerung für das Thema sensibilisiert werden. Neben weggeworfenen Essensresten sei nämlich auch das bewusste Taubenfüttern ein Hauptgrund für das Problem. So weist der CDU-Vorsitzende und Stadtverordnete Jens Böhringer darauf hin, dass es nach der Gefahrenabwehrverordnung der Stadt bereits heute verboten sei, verwilderte Tauben und Wildtauben zu füttern oder Futter auszustreuen, das üblicherweise auch von Tauben aufgenommen wird. Dies müsse verstärkt auch kontrolliert und geahndet werden.

„Im Ortsbeirat Innenstadt haben wir zudem auf unseren Antrag hin beschlossen, an hochfrequentierten Plätzen und Straßen in der Innenstadt durch die Stadt gut sichtbar Schilder anzubringen, die auf das Verbot des Taubenfütterns hinzuweisen. Darüber hinaus haben wir vorgeschlagen, in einer gemeinsamen Kampagne mit den Gastronomen und Einzelhändlern die Bevölkerung für das Thema zu sensibilisieren“, erklärt Pascal Reddig, Stadtverordneter und Mitglied im Ortsbeirat Innenstadt.

Als weitere Maßnahme schlägt die Stadtverordnete Gabriele Stenger vor, das Thema bereits in den Kindergärten und Schulen aufzugreifen. Zur Sensibilisierung könnte dort durch eine angepasste Abfallpädagogik Hanauer Kindern schon frühzeitig bewusst gemacht werden, dass das Füttern von Tauben in Hanau verboten ist und zu unangenehmen Verschmutzungen führt. Abschließend sagten die CDU-Stadtverordneten den Vermietern der Gewerbeflächen zu, sich bei der Stadt dafür einzusetzen, dass das Thema zeitnah aufgegriffen wird und das Taubenproblem in der Innenstadt gelöst wird.

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Von links: Jens Böhringer (CDU-Vorsitzender), Isabelle Hemsley (CDU-Fraktionsvorsitzende), Pascal Reddig (CDU-Stadtverordneter), Gabriele Stenger (CDU-Stadtverordnete).


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