Startschuss für den 35. Fabulierwettbewerb der Hanauer Schulen

Beate Funck (1.v.l.) und die Leiterin des Kulturforums Beate Schwartz-Simon (3.v.l.) mit Organisatoren und Jurymitgliedern im Kulturforum Hanau.

Hanau
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Ein Perspektivwechsel lässt Gewohntes oft in einem neuen Licht erscheinen, denn er fördert neue und spannende Aspekte zu Tage.

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Beim 35. Hanauer Fabulierwettbewerb, der jetzt im Kulturforum seinen Startschuss hatte, wurden die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler von der Hola und der Hessen-Homburg-Schule dazu aufgefordert "Hanau mit anderen Augen zu betrachten." "Dem Einfallsreichtum sind keine Grenzen gesetzt", betonte Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck als sie im Kulturforum den offiziellen Startschuss zur 35. Auflage dieses traditionsreichen Wettbewerbs gab, indem sie das Geheimnis um das neue Thema lüftete: "Hanau mit anderen Augen betrachtet: Ihr könnt aus der Perspektive eines Frosches oder eines Vogels, aus der Sicht eines anderen Tieres oder eines Menschen aus einer anderer Kultur oder aus einer anderen Zeit schreiben!", gab ihnen Funck als Hinweis. Auch aus der Sicht eines Gegenstands, beispielsweise einer Bank oder eines Wassertropfens lasse sich eine spannende Geschichte schreiben.

Gemeinsam mit den Jurorinnen und Juroren Heinz Armbrüster, Dr. Eva Molitor, Marianne Merle und Ulrike Brödner begrüßte Funck auch die Lehrerinnen und Lehrer der teilnehmenden Schulen. Sie bedankte sich bei Ihnen für den besonderen Einsatz. "Ihr Engagement ist ganz entscheidend, damit die Schülerinnen und Schüler Lust bekommen sich zu beteiligen und so eine Gelegenheit nutzen, ihre literarischen Talente auszuprobieren und mit anderen zu messen."

Von den Jurymitgliedern erhielten die Schülerinnen und Schüler vor Ort noch jede Menge gute Tipps, was eine gute Geschichte ausmacht, bevor sie dann auch eine zu hören bekamen: Eine der 58 Nachwuchsautorinnen und -autoren aus dem Jahr 2020, die in ihrer Gruppe gewonnen hatte, stimmte die Gäste der Auftaktveranstaltung im Kulturforum auf die neue Runde ein, indem sie ihre Siegergeschichte vorlas. Unter dem Motto "Wenn es dunkel wird in Hanau" hatte Vanessa Kvesic mit ihrer Geschichte "Der Zauberpinsel" die Jury vor der pandemiebedingten zweijährigen Pause überzeugt. Andächtig lauschten die Kinder der fantasievollen Geschichte rund um die 10jährige Marie und ihren Zauberpinsel, der sie in märchenhafte Welten entführen konnte.

Auf die Frage von Beate Funck ob die Kinder schon eigene Ideen entwickelt hätten, schossen zahlreiche Hände in die Höhe: "Wunderbar! Lasst eurer Fantasie freien Lauf und vergesst nicht den Bezug zu Hanau! Wir freuen uns auf viele lustige, spannende, märchenhaft oder auch nachdenkliche Geschichten", sagte Funck und wünschte gutes Gelingen. Wie jedes Jahr wird der Wettbewerb für sieben unterschiedliche Gruppierungen ausgeschrieben, die die Schulklassen vom 3. bis zum 13. Schuljahr aller Schulformen aufteilt. In einer separaten Gruppe werden Schülerinnen und Schüler von Integrationsklassen bewertet.

Einsendeschluss ist der 17. November 2022. Die Teilnahme ist nur über die Hanauer Schulen möglich. Der Umfang der Arbeiten darf fünf handgeschriebene oder zwei mit dem PC geschriebene Seiten nicht überschreiten. Jede literarische Form ist erlaubt. Angefangen beim Gedicht oder Märchen über Abenteuerschilderungen und sachliche Berichterstattung bis hin zur Satire ist alles möglich. Vorgabe ist lediglich, dass die Geschichte einen Bezug zur Stadt Hanau hat.

Anschließend wird die Jury die besten Beiträge küren. Die Preise, die im März mit den Urkunden an die Siegerinnen und Sieger gehen, werden von der Stiftung "Fabulierwettbewerb der Stadt Hanau" bereitgestellt, die auf eine private Initiative zurückgeht.

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Beate Funck (1.v.l.) und die Leiterin des Kulturforums Beate Schwartz-Simon (3.v.l.) mit Organisatoren und Jurymitgliedern im Kulturforum Hanau.

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Unter dem Motto "Wenn es dunkel wird in Hanau" hatte Vanessa Kvesic mit ihrer Geschichte "Der Zauberpinsel" die Jury vor der pandemiebedingten zweijährigen Pause überzeugt.

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Beim 35. Hanauer Fabulierwettbewerb, der jetzt im Kulturforum seinen Startschuss hatte, wurden die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler von der Hola und der Hessen-Homburg-Schule dazu aufgefordert „Hanau mit anderen Augen zu betrachten.“


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